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Mittwoch, 27. Mai 2015

Sightseeing in Sofia

Alexander-Newski-Kathedrale
Gut geschlafen, kein Deckendieb im Hotel unterwegs gewesen. Frühstück ist okay, aber das was da aus dem Automaten kommt kann man nicht Kaffee nennen. Dafür gibt's nach den ewigen Pommes Frites beim Frühstück in der Türkei zur Abwechslung ChickenNuggets. Ich bau mir gleich so einen Miniburger, Ralf schüttelt nur den Kopf. 

Heut morgen habe ich im Internet recherchiert wie wir an so ein Tagesticket kommen. Die Empfehlung - Stückzahl mit Datum und Preis aufschreiben und Zettel reinlangen. Bessere Lösung, die total nette Dame an der Rezeption bitten uns diesen Zettel in Bulgarisch zu schreiben. Diesen schieben wir durchs Kassenfenster an der Metrostation und die Dame grinst und zückt den richtigen Block und stempelt uns 2 Tagestickets ab. So können wir uns heute getrost verfahren und einfach mal alle Verkehrsmittel ausprobieren.

2 Tagestickets bitte :)
Erst geht es zum Frauenmarkt, sehr nett und immer wieder schön durch solche Marktstände zu gehen und zu sehen wie das genutzt wird. In Deutschland leider immer weniger weil alle im Supermarkt einkaufen. Dann geht es weiter zur Markhalle, die ist aber viel weniger frequentiert. Dafür entdecken wir dort zwei Art93 Läden. Im oberen entdecke ich was nettes, Ralf im unteren. aber die gehören nicht zusammen und so geht es nicht auf eine Rechnung. Ralf kauft zumindest noch eine Geldbörse. Naja dann versuchen wir unser Glück im Repräsentative Store. Leider werden wir dort beide nicht fündig. Allerdings als wir mit der Straßenbahn dorthin unterwegs waren habe ich noch einen entdeckt. Vielleicht später. Jetzt erst mal das zweite Frühstück in der Villa Roschie, die gestern grad am schließen war. Wild berry und Eldersirup, einen Apple Pie und einen sündige triple Chocolace für mich. Ist ja nur Obst. Solange Kakao auf Bäumen wächst war das ein Obstkuchen.

Dann geht es weiter Fußgängerzone, ich bin mir sicher wenn ich umpacke ist noch Platz für was zum Anziehen, so darf ein Rock mit. Dann wieder etwas touristisches und es geht zur Alexander Newski Kirche. Hier soll es auch noch einen Markt geben, aber es sind recht wenige Stände Vorort. Dafür hebe ich noch einen Geocache. Dann geht es weiter zum Open Air Buchmarkt, es gibt sogar vereinzelt deutsche Bücher. Mit der Straßenbahn wieder zur Vitoscha und Ralf kuckt noch nach einer Sonnenbrille, aber für den Preis bekommt er sie auch in DE. Ich versuche mein Glück noch im Art93 den ich vormittags von der Straßenbahn gesehen habe. Hier werde ich fündig. Schön - Shopping beendet und nun Abendessen.

Wir wollen zum Habite am Praga Blvd. komisch - Straße und Hausnummer stimmen aber der Restaurantname nicht. Aber die Bilder passen auch. Das Lokal heißt Praga 18 (der Link führt direkt auf die mehr als umfangreiche Bierkarte). Also versuchen und ich bin gleich von den Socken, 3/4 der Karte sind verschiedene Biere. Ich entscheide mich für ein Stoliche Dark. Sehr süffig und empfehlenswert, es gibt etliche Bier Snacks oder Appetizer auf der Karte wie Platten mit Pommes, Chips und ähnlichen oder Bratwürste. Tolle Idee. Ich nehme aber Kartoffeln mit zweierlei Käse überbacken und einen Hähnchenspieß. Lecker. Passt hervorragend zum Bier. Als Nachtisch dann noch Palatschinken. Jetzt noch ein Verdauungsspaziergang und dann Hotel, ich muss meine Einkäufe irgendwie unterbekommen und wir wollen uns überlegen wohin es morgen gehen soll.


Junior Suite

im Park Hotel Moskva

untervermietet an Firmen
Villa Rochie
Stoliche Dark
Praga 18

Dienstag, 26. Mai 2015

Im Tal der Rosen

Ralf lädt alles auf, ich versuche mein Glück beim Frühstück mit den Bons die wir bekommen haben. Einen Tee und einen Kaffee. Die Zettel werden einkassiert, Besteck gebracht, also scheint es noch etwas zu geben. Ein paar Minuten später bekommen wir zwei Brotscheiben mit Schinken und Käse überbacken, lecker und gehaltvoll. 

Wir kommen schnell aus der Stadt raus in Richtung Tal der Rosen. Ab Kazanluk soll dieses beginnen, aber wir sehen ehr Weizen- und Rapsfelder und Obstplantagen. Ralf hat im Internet noch eine Rosendestillerie ausfündig gemacht.

In Tarnichenie biegen wir ab und sehen schon die Wegweiser zur Destillerie. Ein kleiner und ein großer Bus stehen dort, scheint es hat Touristen und wir sind wohl richtig. Ein geschlossenes Tor, Klinke gedrückt und wir sind drin. Ein zauberhafter Garten, eine Rampe mit Säcken voll mit Rosenblättern, und eine Reisegruppe. Wir schlendern ein bisschen rum, stellen uns zu der Gruppe dazu. Der Guide erklärt uns die Tour kostet pro Nase 5 Leva und sie hätte nach dieser Gruppe Zeit. Perfekt. Wir setzen uns auf ein Bänkchen und warten. Dem Vorarbeiter sind wir nicht geheuer, er holt den Eigentümer der uns fragt ob wir einen Termin hätten, haben wir nicht aber der Guide meinte sie hätte Zeit für uns. Begeistert scheint er nicht, aber lässt uns auf dem Bänkchen sitzen.

Ein Weilchen später erscheint ein anderer Guide und wir bekommen sozusagen eine Exclusivführung und erfahren nebenbei das diese nur nach Vereinbarung funktionieren. Egal. Wir erfahren viel neues und die großen Säcke wiegen tatsächlich nur 12 kg. Ein sehr guter Blütenpfücker schafft 50 kg am Tag. Respekt. Die alten Kupferkessel werden immer noch verwendet und wären wahrscheinlich heute nicht mehr bezahlbar. Aber diese Kessel sind von Ende des 19. Jahrhunderts, die neuen sind aus Edelstahl und haben auch mehr Volumen. Im Museum kaufen wir auch noch ein etwas Rosenöl und Rosenwasser. War sehr schön und wir fahren weiter und biegen von der Hauptstraße ab um ein paar der Damaszener-Rosenfelder zu sehen. Übrigens sehen wir hier nur die Damaszener und Alba-Rosen.

Abbiegen in 78 km - und dann war es doch nur ein Kreisverkehr. Als wir wieder an einem brauen Sehenswürdigkeitenschild vorbeikommen funke ich Ralf an. Du das ist doch der Ort von dem uns Rainer vor 2 Jahren erzählt hat, wollen wir mal kucken fahren? Die Antwort kommt prompt und wir biegen ab. Lustigerweise gibt es schon wie des Öfteren zwei Wegweiser, einen mit 12 km und einen mit 16 km, knappe 50 m auseinander. Egal wer wird denn bei dieser traumhaft kurvigen Strecke pingelig sein? Wir zumindest nicht und so landen wir in Kopriwschtiza.

Ein Dörfchen mit alten Häuschen und vielen Guest Houses für Touristen. Wir sind froh hier nichts gebucht zu haben, das auffinden eines Guesthouses stelle ich mir schwierig vor. Keine sichtbaren Straßennamen, verschlossene Tore mit kleinen Oasen dahinter und sehr kleinen Namensschildern. Wir bummeln mal durch, machen ein paar Fotos und dann schwingen wir uns wieder auf die Landstraße nach Sofia.

was alles auf die Q paßt
Unser gebuchtes Hotel ist sogar als POI im Navi drin. Ralf checkt ein, dann fangen wir an mit abladen denn die Motorräder kommen auf einen bewachten Parkplatz. Als der Page unsere Gepäckberge sieht holt er kurzerhand ein Wägelchen. Toll ;) Tür auf, e voila. Bad ungefähr genauso groß wie meins zuhause, aber das Zimmer ebenso - ich tippe mal auf 50 qm mit einer Sofasitzecke. Frisch machen - Stadt erobern. Die Metrostation liegt in Laufweite und für jeweils einen Lewa fahren wir ins Zentrum. Erst bummeln wir ein wenig und genießen die Sonne. Viel Radau ist auf den Straßen und es reihen sich Nobelkarossen mit Luftballons geschmückt (Gallardo, Rolls Royce und ähnliches) in Richtung Hotel Balkan. Hochzeit? Irgendwie kann ich kein Brautpaar ausmachen. Aber viele junge Leute in Abendgarderobe. Naja erstmal was zu Essen fangen.

Wir schalten wieder Spotted by Locals ein und wollen ins Tabite. Erst als wir anfangen die Adresse zu umkreisen, dämmert es uns das wir letztes Jahr doch genau das gleiche Problem hatten. Peinlich - so ist das im Alter. Da uns wie bereits das letzte mal der Nachfolger, ein Fisch und Steak-Restaurant nicht zusagt versuchen wir unser Glück einfach so und landen im Olive Garden. Mein Kommentar: in Italien würden sie den Koch aufhängen. Dann wenigstens ein Nachtischchen. Hier erweist sich Spotted als toller Tip nur die Öffnungszeiten stimmen nicht, so bekommen wir nur eine Schokokugel auf die Hand, aber diese ist total lecker. Dann halt morgen mal zwischendurch. Dann wieder zurück ins Hotel, wir versuchen noch an der Metrostation Serdika ein Tagesticket für morgen zu bekommen, aber leider können wir uns nicht verständlich machen. Vielleicht morgen.






Montag, 25. Mai 2015

Zurück in Europa

Die Nacht war etwas lauter und in Ermangelung einer Klimaanlage auch gut warm. Ein Blick aus dem Fenster, die Absperrung die gestern spätabends aufgebaut wurde ist immer noch da, aber es existiert ein Loch damit wir mit den Motorrädern rauskommen. Frühstück ist brauchbar und hier erlebe ich das erste mal eine türkische Reisegruppe, die uns teilweise vorwurfsvoll ansieht weil wir mittendrin sitzen. 

Anziehen, einladen, Qe bugsieren wir hinter einer Bushaltestelle durch, machen einen U-Turn und fahren zum Hafen. Fensterchen offen, freundlich grinsen - Kilitbahir, 10 Lira - rechte Fähre. Freundlich werden wir ganz nach vorne gewunken und dann geht es wieder nach Europa.

Es mag komisch klingen, aber auf der anderen Seite riecht es irgendwie anders. Würziger, Nadelbäume und Rosmarin säumen die Straße. 

Wenn wir schon hier sind möchte ich auch gleich noch zum ANZAC-Bucht und für Mike ein paar Fotos machen. Wieder mal ein Beispiel von sinnfreien Krieg, falls man hier die Hügel erklimmen mag, sind dort etliche Bunker und Schützengräben zu finden. Aber soviel Zeit haben wir nicht, dafür sehen wir eine australische Reisegruppe beim posieren vor dem Denkmal.

Wir tanken, und dann geht es weiter Richtung türkisch-bulgarische Grenze. Kurz nach der Mittagszeit sind wir dort, gerade 30 Minuten dauert diesmal die Aus-/Einreise. Da wir nach den türkischen Schnellstraßen keine Lust mehr auf autobahnartige Straßen haben, geht es auf einer gelben weiter. Vorher wird noch getankt, und hier merke ich wieder den Unterschied zur Türkei, der Tankwart spricht auch mit mir während Ralf bezahlt. Ich fühle mich wieder viel wohler, nicht mehr geduldet weil ein Mann dabei ist. Klein, kurvig einfach nett. Auf einmal wird die Straße superbreit, ehr schon Flugzeuglandebahn, vielleicht 2 km lang und dann wieder winzig. Es geht durch ein Tagebaugebiet bis wir direkt vor dem Hotel Trayan landen. Kein Suchen, oder auf der Rückseite des Hauses, einfach nur korrekte Koordinaten.

Das Zimmer ist groß, und das Bett ist auch mal wieder gute 180cm breit, und eine richtige Badewanne in der ich mich gleich breit mache und meinen strapazierten Haaren wieder ein volles Pflegeprogramm gönne.

Jetzt erobern wir die Stadt. Ein Besuch bei ART93, aber Ralf wird nicht fündig. Dafür gibt es Kaffeeautomaten in der Fußgängerzone die für 20 Euro-Cent hervorragenden Espresso ausspucken. Wir landen nach den fleischlastigen Wochen beim Italiener, ist soweit okay und dann geht es ins Hotel zurück. Hmmm, ich glaube wir wären essenstechnisch besser im Hotel geblieben, sieht nach der Einheimischenkneipe aus. Wir suchen uns eine stille Ecke, dazu einen Nachtisch, Palatschinken mit Schokolade und Zitronensaft (war pur und ungesüsst :( ) und um Mitternacht verziehen wir uns.

Party im Keller geht noch bis 3h weiter. Warum ich das weiß? Weil ich mir ab 1:30 das Essen mit dem Zitronensaft nochmal durch den Kopf gehen lies. Vielleicht sollte ich das mit dem Hackfleisch besser lassen



Sonntag, 24. Mai 2015

Olivenriviera und Troja

Die Sonne lacht schon, Temperatur war angenehm und wir hatten zur Abwechslung mal wieder zwei Decken, ist das schön diese nicht verteidigen zu müssen. Frühstück gab es wieder über den Dächern der Stadt und ein großer Pluspunkt - mein Lieblingstoaster. Ein Laufbandtoaster - wären die nicht so teuer hätte ich einen eignen. 

Ralf hat gestern noch eine Strecke über kleine Straßen zusammengestellt, erst nach Troja und dann nach Canakkale. Die Straße ist klein und verwinkelt, bei den Kuppen und Kurven muss man schon ziemlich aufpassen, von Loch bis LKW kann sich alles dort verstecken. Nachdem jetzt schon mittag ist, brennt die Sonne unerbittlich und ich habe meinen Helm komplett offen. Ein paar Kilometer späer rächt sich das bitterlich, ein Sandklumpen erwischt mich genau an der Nase, zerplatzt und der ganze Sand verteilt sich im mit Sonnencreme eingeschmierten Gesicht und in beiden Auge. Panikbremsung hinter der Kuppe, und als ich die Augen wieder offen habe, stelle ich fest das ich knapp einen neben einem 50 cm abfallenden Bankett stehe. Helm runter und erstmal den ganzen Sand irgendwie los werden. Nach paar Minuten geht's weiter, Ralf wartet brav am Straßenrand und meinte ich fotografiere. Am Straßenrand gibt es alle naselang Händler die Oliven, Olivenöl und Karadut anbieten. Karadut habe ich gestern schon nachgeschlagen - schwarze Maulbeeren. An einem Stand halten wir und kosten den Saft, lecker, es gäbe auch Maulbeerenessig, aber uns reicht eine kleine Flasche mit dem Saft. Den muß man mindestens 1:1 verdünnen, so ist er kaum trinkbar.

Schilder führen uns nach Iskele (antik Liman) und Assos. Die Anlage von Assos ist beeindruckend, aber wohl noch geschlossen. Das Kassenhäuschen mit Drehkreuz ist unbesetzt, dann den Berg wieder über Kopfsteinpflaster runter bis zum Hafen, Busse müssen eine Ecke vorher parken, dafür fahren wir durch ein Lokal direkt am Hafen. Während ich Ralf noch per Funk frage ¨musst du durch das Restaurant fahren¨ lerne ich gleich darauf - ja, machen alle ist halt die Straße dort, links und rechts die Tische vom Hotelrestaurant. Freundlich geparkt, beim Hotel nachgefragt ob das okay ist, ein paar Fotos geschossen, einen Cay getrunken und weiter.

Die Landschaft ist schön, aber selbst jetzt schon teilweise sind die Wiesen verbrannt. Als Ralf einen Fotostopp einlegt fahre ich erst trödelnd weiter auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen. Da ein großer Baum auf einer langen Geraden, da sieht man mich und kann mich gut umfahren. Während ich hier rumsitze beäuge ich den Baum genauer. Hellgrüne, weiße Beeren - sieht noch unreif aus. Überlegen - weiße Maulbeeren, die sollten wenn es schon überall Karadut gibt auch reif sein. Absteigen und ein paar von den Ästen angeln - hmmmm lecker. Die habe ich bei uns noch nicht bekommen. Ralf bekommt dann auch eine zum testen ab, sehr lecker und er meint ich soll mich nun mal endlich darum kümmern das einer nach Berglern kommt.

Ein kurzer Tankstop mitten in der Pampa und Ölstand prüfen, wie Ralf das immer ahnt. Es muss tatsächlich nachgefüllt werden aus der Oranginaflasche die ich seit 3 Wochen und 8000 km mit mir spazieren fahre. Ganz ehrlich da haben unsere Qe echt wenig gebraucht wenn man überlegt wie viel Kilometer wir in diesem Urlaub schon abgespult haben. 

Kurz vor 16h sind wir in Troja. Während Ralf seine Sachen zusammenpackt gehe ich auf Geocachesuche. Leider nicht erfolgreich, den richtigen Baum gefunden, aber unter der Steinpyramide wohnen nur Ameisen und kein Cache. Außerdem ist der Weg voller Kletten und Stacheln und man geht durch Gras das gut 150 cm hoch ist. Trotz der Hitze und das ich fast schmelze freue ich mich das ich die Motorradhose und die Stiefel anhabe, so kann ich ziemlich direkt wieder zurück ohne dem ganzen Grünzeug ausweichen zu müssen. 

Ralf wartet schon, Tickets gekauft und wir laufen durch 5000 Jahre alte Geschichte. Neun Städte liegen hier übereinander. Das Meer ist mittlerweile versandet und etliche Kilometer entfernt, aber man kann ich sich gut vorstellen wie groß das damals hier war. Die Infotafeln sind auch immer in deutsch, Schliemann sei dank und wir lernen viel. Irgendwie viel mehr als in Göreme. Nachdem wir wieder bei den Qen sind und ich mich wieder in die heiße Motorradjacke hülle, fange ich das lachen an. Da hat doch jemand auf meinen dreckigen Alukoffer ein ¨Servus¨ geschrieben. 

Jetzt nur noch 20 km bis Canakkale, das Hotel liegt direkt an der Hauptstraße zum Fahrhäfen. Die Motorräder dürfen wieder direkt vor das Hotel auf den Bürgersteig. Nach dem frischmachen, laufen wir mal zum Hafen um zu kucken wohin wir genau morgen früh müssen und wie viel das kostet. Angeblich 10 Lira für jeden von uns, das ist doch vollkommen okay. Es gibt ein Häuschen da einfach sagen wohin, bezahlen und sich an die richtige Fähranlegestelle stellen. 

Jetzt noch ein Spaziergang durch die Stadt, die Läden schließen gerade, aber es ist ja auch Sonntag. Wir entdecken eine Kaffeebar ¨Han Kahvesi¨ und trinken einen türkischen Kaffee. Anschließend Lokale sichten und ein Abendessen an der Seepromenade. Mir heut egal, ich will einfach Pasta. Tagliatelle mit Huhn und Pilzen ordere ich, lecker und eine komplette Knoblauchknolle ist auch mit drin. Danach landen wir wieder im Han Kahvesi und machen es uns hier gemütlich.