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Mittwoch, 3. Oktober 2018

Ein Trödeltag in Split

Ich wache schon um 6:30 auf, Ralf schläft, um 7h krabbeln ich aus dem Bett ohne Krach zu machen und verziehe mich auf den Balkon. Ganz schön frisch, wieder rein und die Bettdecke mit rausgenommen. Mist Reisebericht tippen mit nur einer Decke wird kalt an die Arme. Wieder rein und meinen dicken Fleecepulli rausgefischt. Dabei aus Versehen meine Tasche mit Getöse umgeworfen, Ralf schläft immer noch. Dann lass ich ihn schlafen. Ich genieße die Sonne trotz der Kälte und schaffe es meinen Rückstand an Reisetagen nachzuschreiben.

Um 9h beschließe ich auch wenn die Tagesetappe nicht lang ist, das ich Ralf langsam wecke. Vorher versuche ich mich nochmal kurz im kuscheligen Bett aufzuwärmen. Als ich Ralf anstupse, meint er von der Körpertemperatur bist du tot :)
Pekara in Neum
Nachdem mir wieder etwas wärmer ist, anziehen und unsere Motorräder beladen. Ich finde diese Unterkunft immer noch lustig. Von außen und oben sieht es nach Baustelle aus, aber unser Zimmer ist top. Die Motorräder werden nicht richtig warm, als erstes in eine Pekara und wir kaufen ein paar Kifle und ziehen ein paar gute Kaffee aus dem Automaten. Dann noch in Bosnien günstig tanken und 3 km später stehen wir an der Grenze. Bei Germany winkt er einfach durch.

Nun sind wir auf der Jadranska Magistrale unterwegs. Relativ wenig Verkehr und traumhaftes Wetter. Die Sonne scheint und wir genießen die Fahrt. Kurz vor 14 Uhr laufen wir an unserer Unterkunft ein und dürfen auch gleich rein. Schnell frisch machen und es geht in die Stadt.

Wir bummeln durch den Diokletian Palast und lassen uns treiben. Einfach nur schön. Ich hole mir kurz noch Cevapi auf die Hand und so gestärkt geht es zum Hafen. Wir beobachten Touristen kucken uns Lokale an um zu entscheiden wo wir Abendessen. Ja Split ist im Zentrum teurer als auf dem Land, aber manchmal kann man sich auch sowas gönnen vor allem wenn wir schon auf dem Heimweg sind.Wir landen im Mano, das ist ein relativ neue Pizzeria. Ach, alle was auf den Tafeln steht gibt es nichtmehr. Sind sozusagen Mittagsangebote. Ich entscheide mich für Nudeln mit Lachs, sehr lecker aber etwas übersichtlich. Ralf hatte eine Pizza die war auch lecker, auch wenn erst die falsche gebraucht wurde.
So haben wir den Tag vertrödelt, mit Fotos machen und Sonnenuntergang genießen. Nachtisch gibt es im Mano keinen den ich wollte. Ich fange mir noch klassische Palatcinky Sa orchem e med I limun sok. Lecker - so ich habe meine Essenliste für Ex-Jugoslawien abgearbeitet wir können nun Richtung Heimat fahren.

Zum Abschluss des Abends gönnen wir uns noch ein dunkles
Luxor
Tomislav und einen Kava im Luxor. Einer der schönsten Orte in Split und auch einer der teuersten. Zum Vergleich ein Kava kostet am Land 6 Kuna, in Split in anderen Cafés zwischen 8-9 Kuna und im Luxor 22 Kuna. Dafür steht der WiFi Code auf der Rechnung. Mein Bier hat bei Mano 28 Kuna gekostet im Luxor 46.... Nur mal so als Info. Die Kellner im Luxor wachen auch genau über ihre Kisselchen und Tischchen. Wenn man sich auf so ein Kissen setzt dann muss man was bestellen oder den Platz wechseln. Wir haben gesehen wie der Kellner ein asiatisches Pärchen verscheucht hat nachdem diese nichts bestellen wollten aber auf den Kissen saßen. Dafür gibt es im Luxor abends Livemusik im antiken Palast, die Akustik einfach klasse.
So trödeln wir langsam wieder in unser Apartment.