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Freitag, 25. Oktober 2013

Auf nach Padua zur Auto d´epoca

Ich sitze in Berglern rum und warte bis Ralf heimkommt. Währenddessen überlege ich klamottentechnisch
mehrmals um.In Berglern ist dichter nasser kalter Nebel, aber Erding war strahlender Sonnenschein. Winter- oder doch Sommerkombi? Die A4 ist für extreme Wintertermperaturen gedacht, die hatte ich gestern an – erst fast zu Tode geschwitzt aber kaum war die Sonne untergegangen war es angenehm. Italienische Wettervorhersage – Sonne 20 Grad, also Sommer, das Stück Alpen werde ich dann halt frieren.
Ralf ist endlich da und ich schäle mich in die Motorradsachen, super die Travellerhose past selbst mit Legging und Jeans noch :)
Abfahrt ist 13:00 in Berglern, schnell noch tanken und dann über die Flughafentangente – A94 – A99 Ausfahrt Holzkirchen Richtung Tegernsee. Königswetter einfach herrlich aber weil wir so spät los sind keine Fotostops sonst wird es richtig spät. 
Am Achensee entlang und dann auf der B171 bis Innsbruck, hier nochmal tanken. Sich durch das Gewühl der Stadt kämpfen damit wir erst die Autobahnauffahrt erwischen wo nur noch Brennermaut zu zahlen ist. Innsbruck Süd und ab hier nur noch Autobahn. 
Der Brenner ist schnell passiert und da keine Sommerferien sind ist auch die Autobahn zum Gardasee nicht übermäßig voll. Kurzer Stop auf einen Café e Brioche und weiter. 
Der Gardasee liegt hinter uns, die Sonne ist untergegangen und nun sind wir Richtung Venezia unterwegs. Kurz vor 20:00 rollen wir in Padova über die Strassen. Richtige via aber wir sehen das Hotel nicht, das Schild ist nur von der entgegengesetzen Seite der Einbahnstrasse lesbar. :)
Einchecken – Sachen raufbringen, 2 Stock mit Aufzug und Blick auf die Mopetts. Umziehen und wir gehen uns etwas zu essen fangen.
Direkt bei der Tramhaltestelle eine Hosteria, betrieben von Asiaten, Ralf hätte ursprünglich Pizza gereicht, aber Menu fisso 9,80 Euro das können wir versuchen.
Flair wie in einem alten Gasthaus, aber die Karte verspricht leckeres. Ralf: Penne Pesto e pomodorini – Scaloppine al limone e patata, ich Spaghetti Zucchine a Gamberetti und Scaloppine al limone und insalata mista. Dazu einen halben Liter Weisswein, ein Liter Wasser und Ralf noch einen Espresso und ein Tartufo bianco. 23 Euro in Summe. Wir lieben Italien.
Zurück ins Hotel, schnell Betten umgebaut, die Rahmen quitschen und wir schieben die Betten beiseite und legen die Matratzen auf den Boden. Buona notte

Samstag, 12. Oktober 2013

Ausflug nach Linderhof

Heute löse ich Mamas Geburtstagsgeschenk ein, wir machen einen Ausflug zu Schloss Linderhof.
Gestern hat es in den Alpen geschneit und nachdem die Bäume noch ihr buntes Laub tragen wurde es mit dem Schnee zu schwer und einige Bäume sind umgestürzt.

Es ist grau und trüb als wir losfahren, hinter München zeigen sich blaue Wolkenlöcher, vielleicht haben wir Glück. Ab Ettal scheint die Sonne, Kaiserwetter beziehungsweise König Ludwig Wetter.

Kurz vor 12 laufen wir ein, Parkplatz für 2,50 Euro direkt am Eingang. Der Parkplatzwächter räumt für uns noch die abgestürzten Bäume beiseite. Ein kurzer Spaziergang zur Kasse und für 8,50 Euro pro Nase bekommen wir unsere Tickets. In 20 Minuten beginnt unsere Führung und es sind ca. 10 Minuten Fussweg dorthin. Da lassen wir doch lieber Kimi im Auto und gehen mit ihm danach spazieren.

Traumhaftes Wette, die Wiesen sind mit einer Schneedecke zugedeckt und als Farbtupfer die Bäume in den prächtigsten Herbstfarben. So was sieht man selten.

Doch einiges Besucheraufkommen, na gut wir sind ca. 50 Leute bei der Führung, ich will nicht wissen wie das im Sommer hier ausschaut. Im Juli bin ich von den BMW-Motorrad-Days hier einige Male vorbeigefahren, da hat der Parkplatz schon nicht gereicht und es wurden Shuttel-Busse eingesetzt.

Also dann einfach genießen. Leider darf im Schloss selbst nicht fotografiert werden. Ziemlich prunkvoll alles im Stile des Sonnenkönigs (Louis XIV) eingerichtet. Trotzdem erstaunlich das trotz der vielen Goldverzierungen nur 5 kg Gold benötigt wurden. Da haben die Goldschläger hauchdünn gearbeitet.

Linderhof ist ziemlich klein, so im Gegensatz der anderen bekannten Schlösser von unserem Märchenkönig, aber auch das einzige das zu seiner Lebzeit bereits fertiggestellt wurde und er sich auch oft aufhielt.

Nach der Schlossbesichtigung wandern wir zur Venusgrotte weiter. Hier warten wir etwas länger, aber auch noch vertretbar. Beim Eintritt schallen uns Klänge aus „Tannhäuser“ entgegen. Hier ist alles mehr Schein als Sein. Die Tropfsteine sind gebaut, dahinter verbergen sich Ziegelöfen die zu Königszeiten die Grotte auf mollige 25 Grad heizten. Der See mit Muschelkahn konnte auf 35 Grad erwärmt werden. Der Wasserfall kann ebenso beliebig ein- oder ausgeschaltet werden.

Aus dem Dunkel wieder ins Sonnenlicht und weiter zum maurischen Kiosk, kurzer Blick rein, Fotostop und wieder Richtung Parkplatz. Natürlich gibt es noch einen kurzen Abstecher in die Souvenirshops. Ich bekomme ein Anhänger für mein Bettelarmband, Mama einen Anstecker mit Wappen.

Am Auto angekommen lassen wir den Hund kurz raus und fahren weiter zum Kloster Ettal.

Parkplätze gibt’s hier nicht soviele aber wir haben Glück, gleich einer am Eingang und ein netter A8-Fahrer überläßt uns sogar sein Parkticket ;)
Nun darf Kimi mit und wir spazieren erstmal hier rum, einige Souvenirshops und ganz viel Bier zu kaufen aus der Klosterbrauerei.

Eigentlich wollten wir auch Mittagessen, aber so richtig Hunger haben wir nicht, obwohl Wildwochen. Nach Auskundschaften der Gaststätten landen wir doch in einer Bäckerei, 2 Cappuccino und 2 Stück Kuchen, das ist ausreichend.

Ich versuche mich noch einem Geocache und scheitere kläglich, aber zumindest wurden wir an einen tollen Aussichtspunkt gelotst. In Linderhof Sonnenschein, hier tiefhängende Wolken.

Ein Blick noch in die Basilika und dann fahren wir weiter Richtung Garmisch-Partenkirchen. Wenn schon in der Gegend können wir auch kurz nach Österreich zum einkaufen. In Österreich strahlt wieder sie Sonne, Postkartenidylle. Im MPreis decken wir uns mit lustigen Limonaden, Mohn und tollen Prosicutto San Daniele ein.

Bald wird es wieder dunkel und nun geht’s heimwärts. In Garmisch fange ich noch zwei Geocaches, einen am Stadion und den anderen an einem geschichtsträchtigen Ort dem 1970 abgebrannten Casa Carioca.

Kurz vor 20:00 sind wir wieder in Berglern und Mama hat gelernt Urlaub kann knapp hinter München schon beginnen und Berge sind auch toll.

Samstag, 7. September 2013

MRT Gieboldehausen

Freitag
12:15 das Handy schellt - Ralf steht schon neben meiner Q vor dem Büro. Schnell mache ich noch ein paar
grün = hin / lila = retour
Excellisten fertig und zappele mich dabei in die Motorradklamotten. 

Speichern - Runterfahren - Raus - Wochenende.
Es geht nach Gieboldehausen, von Erlangen sind das gute 300 km und weil wir schon mittags losfahren habe ich eine Tour an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze geplant.
Aber erstmal aus dem Ballungsraum Erlangen raus, über die A73 nach Bamberg, ab Breitengüssbach schwenken wir auf die Landstrasse. Ich habe Kirchlauter mit auf die Strecke gelegt, dort wohnt Ralfs Freund Tom. Wenn wir da schon vorbeifahren, dann können wir auch klingeln. Tom ist nicht da, aber seine Frau. So setzten wir uns mit etwas zu trinken in den Garten und ratschen ein bisschen. Dann geht es weiter, der Weg ist noch weit.
Von Ralf gibt es ein Lob, ob ich im Navi die Option gefunden hätte "Strasse schmaller 5m". Ein längeres Stück Einbahnstrasse durch den Wald und dann noch die Glasbachrennstrecke :) 
Umso weiter im Norden umso mehr Windräder. An Duderstadt vorbei an der alten Grenze und dann zum Check-In in Gieboldehausen. Schon gut zugeparkt, wir werden reingelotst und dann erstmal ein Plätzchen für unser Zelt suchen. Unter den Bäumen ist noch ein Fleckchen frei, damit uns die Morgensonne nicht so erwischt. 
Erstmal ein "Gutankommen-Radler" und gleich ein Flammkuchen dazu. Lecker. Kurz mal über den Platz schlendern und in Anbetracht der Getränkepreise gibt es einen kurzen Geocache-Wasser im Supermarkt holen-Abstecher. Doris wollte auch noch nachkommen, am Lagerfeuer bin ich fast am Einschlafen und wir verziehen uns ins Zelt. 

Samstag:
Ich habe gut geschlafen - Ralf schläft noch - hmm liegen bleiben oder doch aufstehen. Draußen wird gelacht - moment diese Lache kenne ich doch - Doris. Ich zieh mich an und begrüße sie mit herzlichen Gelächter. Sie ist wohl kurz nachdem wir ins Zelt gekrochen sind angekommen. 
Wir suchen uns einen Platz und bedienen uns am Frühstücksbüffet. Ralf taucht auch dann noch auf und bringt seinen Kaffeepegel auf Stand. Nette Leute, tolle Gepräche. Ralf meint irgendwann zwischendrin das er mal nach einem "Rainer Bracht" kucken will mit dem er sich über das K-Forum öfters austauscht. Der soll auch da sein. Doris stutzt und erklärt lachend das mein gegenüber der Gesuchte ist. So funktioniert das - toll unterhalten aber keine Ahnung mit wem. 

Nach dem Frühstück geht es zum Reisefotografie-Workshop von Andreas Hülsmann. Für mich sehr interessant und spannend, vielleicht befasse ich mich doch irgendwann mal ernsthaft damit. Ralf erklärt theoretisch war ihm fast alles bekannt, nur bei der Umsetzung haperts manchmal. :)

Nun starten die Vorträge, es beginnt mit der Toskana, ist uns jetzt nicht so wichtig. Wir müssen in die Stadt und für die gestern zerstörte Sonnenbrille von Ralf einen Ersatz besorgen. Gestern abend haben wir den Optiker nicht gesehen obwohl wir gegenüber sassen, heute nach genauer Information finden wir den sofort. Ralf ist ein schneller Einkäufer,  und hat eine neue Ray Ban. Nach 20 Jahren darf es schon mal eine neue sein.

Wir sehen nur noch das Ende von dem Toskana-Bericht, aber ehrlich gesagt haut der uns nicht vom Hocker und ich denke meine Fotos könnten da ebensogut mithalten. (Eigenlob stinkt)

Dann ein kurzer Ausflug mit Ted Simon über sein neues/altes Buch. Er hat nun endlich die ganzen Bilder von seiner Motorradreise 1973 in ein Buch gepackt und wenn er schon selbst hier ist, dann kaufen wir auch das Buch beim Autor mit Unterschrift. 

Ich bleibe in einer Pause beim Helmstand hänge, es gibt nun den Schuberth C3 Pro Women. Okay - mir ist das lilane Innenfutter aufgefallen. Wieder probiere ich alle Größen durch - erstaunlicherweise paßt mir auch ein 53/53 aber drückt etwas. Leider nicht das 100% passende da, allerdings hat der Mann echt Ahnung und meint - ich soll eine 56/57 Helmschale und ein 54/55 Polster nehmen. Aber leider hat er den 56/57 nicht da das wir testen könnten. Merken - und bei Gelegenheit ausprobieren.

Der Bericht über Portugal  ist richtig toll, und ich fange das träumen an - so weit westlich war ich noch nicht in Europa und Ralf träumt mit. Die Saat für die nächste Reise ist gelegt. Eigentlich wollen wir ja 2014 nach Russland, aber wir schaffen es nicht so lange Urlaub zu machen von der Arbeit aus. Bis dato haben sich unsere Urlaube immer Ost-West abgewechselt. Nachdem wir dieses Jahr in Ex-Jugoslawien waren, wäre doch Westwärts angesagt. 

Den nächsten Bericht lassen wir aus, Ralf legt sich hin, er hat miserabel geschlafen und ich sitze mit Rainer draußen und wir ratschen. 

Auf den Bericht von Andreas Hülsmann bin ich gespannt nachdem er uns am Morgen schon einiges gezeigt hatte. Und wir werden nicht enttäuscht, schöne Bilder und er schafft es das Publikum zu fesseln.
  Ralf ist todmüde, und fragt ob es mir was ausmachen würde heute zurück nach Fürth zu fahren. Ich bin keine begeisterte Nachtfahrerin, aber wenn er heute wieder so schlecht schläft dann pennt er morgen beim heimfahren auf der Maschine ein. 
Zusammenpacken, Zelt abbauen, verzurren, Mopettklamotten an und verabschieden und los.


Der Haken ist das ein Großteil der Strecke über Landstraße führt, allerdings ist die B247 nicht besonders Kurvenreich und so pflügen wir Richtung Zella-Mehlis/Suhl und von dort geht es auf die A73 und direkt heim. Kurz vor 23h landen wir in der Gustavstrasse in Fürth - HUNGER. Zwei Schorle und ein Thaigericht in der "Bar" und dann heim. Das nötigste mit raufschleppen raus aus den Klamotten und schlafen.


Ich dachte ich hätte mehr Fotos gemacht, aber so ist das manchmal :) vorallem wenn man den halben Tag im verdunkelten Vortragsraum verbringt.


:)
Diesel-Töff
so fast den kompletten Tag verbracht




Sonntag, 1. September 2013

Oldtimertreffen Pöttmes

Gestern noch Motocross, heute Oldtimer. Also ein mobiles Wochenende. Dieses Treffen habe ich über www.bayernradar.de entdeckt und Ralf fand die Idee gut. 
Nach einem schönen Frühstück fahren wir nach Pöttmes. Parkplatz ist schnell gefunden und die Oldtimerfreunde kassieren human einen Euro Unkostenbeitrag. 
Kaum sind wir durchs Stadttor, schon stehen wir in einer mobilen Ausstellung. Erstaunlich was mittlerweile schon Oldtimerstatus hat. 


2 Stück selbstgebackenen Kuchen für 2,50 Eur und so gestärkt geht es nachmittags wieder heim.
Hier noch der Link zu den Oldtimerfreunden: www.oldtimerfreunde-poettmes.de/




Samstag, 31. August 2013

Motocross vor der Haustür

Tja ein eigenes Grundstück mit Motocrossstrecke hat schon was. Heute flogen Motorradgespanne, Solomaschinen und Quads durch die Lüfte und wirbelten viel Staub auf.

Hier ein paar Impressionen:



Meine kleine Lumix war leider nicht schnell genug für die Dreckspatzen - hier geht es zu Ralfs Bildern.

Sonntag, 25. August 2013

Dovidjenja Hrvatska

Gestern abend haben wir schon alles gepackt und verstaut - nur das nötigste blieb draußen. Heut morgen köchel ich mir noch fix einen Tee und um 6:40 sind wir schon unterwegs. Hartmuth schläft gemütlich weiter.
Irgendwie hat es den Anschein das wir ins Gewitter reinfahren. Ganz viel Regen und der Himmel zeigt ein wahres Farbenspiel von Gelborange bis Dunkelgraublau.
Es ist fast nichts auf der Strasse los, also fahren wir wieder über Porozima. Wir haben Glück und sind ziemlich vorne in der Schlange, diese Fähre gehört somit uns.
Richtiges pfuibäh-Wetter. Da wir so schnell an Board sind fange ich uns ein Frühstück bevor die restlichen Massen die Bar stürmen. 2 Espresso, 2 Schnecken und das muss reichen.

Weil das Wetter so bescheiden ist und noch so bald am morgen tummeln sich wenige Autos auf der Küstenstrasse. Glück für uns, in Opatija beschliessen wir die Paralellstrecke zur Autobahn Richtung Slowenien zu nehmen. Funktioniert recht gut. Kurz vor der Grenze noch ein Kaffeestop und dann in die Schlange zur Grenze einreihen. Es geht heute ziemlich flott voran.






Kurz vor Postojna besorgen wir uns noch die Vignette für Slowenien und dann ab auf die Autobahn. Ich mache noch einen kleinen Vorschlag das wir in Slowenien vielleicht Mittagessen sollten, so eine Pizza kurz bevor wir nach Österreich fahren. Ralf und Hartmuth sind einverstanden und in Kranj machen wir einen Essenszwischenstopp. In der Innenstadt ist alles ausgestorben, also raus und nochmal kucken - eine Pizzeria. Die Bedienung spricht deutsch, die Karte gibts nur in Slowenisch. Egal - HUNGER - Ralf und ich nehmen eine normale, Hartmuth die große Pizza. Schon recht ordentlich und lecker.

So gestärkt fahren wir weiter. OE3 meldet Stau am Karawankentunnel Richung Slowenien, mist genau andersherum - wir stehen fast eine Stunde. Naja aber ab da läuft es.

Tauernautobahn geht fix, die nächste Meldung von OE3 am "großen deutschen Eck" Stau. Diesmal sehen wir auch den Stau und fahre daran vorbei nach Salzburg rein und über Freilassing raus. Ab hier über Landstrassen bis nach Berglern. Kurz vor 20:00 sind wir daheim.
Schön wars - müde bin ich - morgen schellt der Wecker um 4:00.
Gute Nacht

Samstag, 24. August 2013

Urlaubsroutine und Windsurfschein

So den Ort kennen wir nun und man trödelt sich durch den Tag. Nur der Windsurfkurs ist zu verschiedenen Uhrzeiten und da wir das immer erst einen Tag vorher erfahren planen wir die restlichen Aktivitäten drumrum.

Ich entschließe mich den Kurs komplett zu machen, also auch am Freitag die Prüfung.

Mittwoch um 17:00 haben wir die erste Theoriestunden und bekommen ein Schulheft ausgehändigt mit den Lernstoff. Ups - da ist schon einiges dabei. Kurse, Knoten, Zusammenbau, Binnenschifffahrtsregeln usw.

Somit bin ich erstmal beschäftigt. Am Wasser haben wir die Wende einigermassen gut drauf und beginnen nun mit der Halse. Ivan ruft "abfallen" und Karin fällt auch prompt samt Segel ins kühle Nass. Das Abfallen liegt mir nicht ganz so wie das Anluven.

Am Nachmittag machen wir einen Ausflug ans Ende der Insel wo ich mit dem Fahrrad nicht mehr weiterwollte. War eine gute Entscheidung, es wurde noch steiler. Am Ende gibt es nur einen vollen Parkplatz, schade und soviel Zeit haben wir auch nicht also gondeln wir wieder zurück damit wir zur Therorie wieder da sind. 

Am Donnerstag üben wir einen Kreis zu fahren, somit haben wir alle Manöver drin und auch alle Windkurse. Das wird am Freitag auch unsere Prüfung sein. Donnerstag abend noch ein Theorieteil - jetzt werde ich langsam nervös.

Freitag um 12:00 geht es aufs Board und erst noch 1,5 Stunden üben und dann beginnt die praktische Prüfung. Super die habe ich schon bestanden. Theorie folgt um 16:30. Auweia - da muss ich doch glatt hirnen und die Frage mit der Formel bringt mich aus dem Konzept da ich das ja von Anfang an nicht verstanden habe. So Bögen abgeben - morgen erfahren wir ob wir bestanden haben.

Somit wird das Belohnungsessen noch um einen Tag verschoben.

Samstag mittag wir tüdeln zur Surfschule um entweder nur die Teilnahmebestätigung oder um Bestätigung + Surfschein abzuholen. BESTANDEN

Gleich leihen Hartmuth und ich uns Boards aus und diesmal ohne Lehrer aufs Wasser. Ralf geht um die Bucht um einige Bilder von uns zu schießen beim surfen. Hat Spaß gemacht, ich glaube ich werde wenn ich die Möglichkeit habe das öfters machen. :)

Abends gibt es das versprochene Belohnungsessen für den Surfschein. LECKER :)
Morgen geht es schon wieder zurück

Hier noch ein paar Urlaubsimpressionen:

















Dienstag, 20. August 2013

Windsurfen und Radeln - Sporttag

Schlecht geschlafen, es hat in der Nacht das Regnen angefangen und ca. zwischen 4:00 - 5:00 tuts einen Schlag das ich die Druckwelle des Blitzes spüre beim Einschlag, prompt heulen etliche Autos in der Strasse los. Die beruhigen sich irgendwann wieder und ich döse die Zeit bis zum Wecker vor mich her.

Es tröpfelt immer noch, Ralf wäre auch bereit mit dem Auto zur Cikat-Bucht zu fahren. Ausgetröpfelt - also doch laufen. Das Wetter ehr trüb, und wir starten mit Trockenübungen, wie drehe ich auf dem Wasser. Okay - Prinzip begriffen - Neoprenanzug geschnappt (heut ist etwas schattig und windig -  wir haben Bora) - Board - Rigg.

Alle ins Wasser und erstmal zur Boje paddeln, und wir beginnen heute so mit richigen surfen.

Das aufs Brett krabbeln, aufstehen und Segel aufrichten funktioniert. Nur mit der Richtung hab ich Probleme, und manchmal foppt mich der Wind erst von dieser Seite dann von der anderen. Prompt befördert mich das Segel öfters ins Wasser. Aber es mach tierisch Spaß wenn man es schafft in die Richtung zu fahren wohin man will. Noch besser wenn es sogar bissl Fahrt macht.
Über den Neopren bin ich heut recht glücklich, man merkt garnicht wie schnell mal auskühlt am Wasser.
Nach fleißigen Übungen und kreuzen durch die Bucht geht es wieder zur Surfschule.

Ralf erklärt das dies seine letzte Stunde war, seine Beine machen nicht mit, er hat nicht die erwarteten Problem mit dem Segel raufziehen sondern mit dem austarieren des Boards auf den Wellen.

Es ist kurz vor Mittag, die Sonne ist auch wieder da und wir traben zurück. Duschen - mittagessen und dann folgt das zweite Sportprogramm. Ich will mit Ralf radeln gehen, da gibts so einen Geocache.

Keine 20 Minuten später bin ich schon am fast kollabieren und es ist noch nichtmal die Hälfte des Berges geschafft. Ich motze und fauche und find radfahren total doof. Ralf schafft es doch tatsächlich mich zu motivieren zum weiterradeln, allerdings bin ich hinter einigen Kurven den Tränen nahe wenn ich sehe wie steil es weitergeht. Mit etlichen Pausen und Motivation seitens Ralf kommen wir endlich in der Nähe des Caches raus. Jetzt bissl laufen und wir landen bei einer Kapelle und hier ist alles vermuggelt. In einem unbeobachten Augenblick hebe ich geschwind den Cache. Ein toller Blick über Veli Losinj - Ralf lacht, gestern hat er wohl den Weg von Veli hierher versucht, allerdings ist das ehr ein schlechter Wander-/Kletterweg als Radweg. Er hat eine Stunde sein Radl getragen und dann wieder umgedreht. Heute sieht er wo er gelandet wäre wenn er sein Stahlross weitergeschleppt hätte.

Auf seine Frage ob wir noch ein bisschen weiterfahren bis zum Ende der Insel bin ich vehment dagegen. Ich hab eh schiss den Berg wieder runterzufahren. Die aufmunternden Worte, du hast Scheibenbremsen das ist besser, aber nur abwechselnd und nicht heiss werden lassen und noch so hilfreiche Statments löschen meine Angst nicht wirklich aus. Ralf saust vor, Karin bremst schiebt hinterher - irgendwann sind wir wieder zurück und ich bin froh heil unten angekommen zu sein.

Das heutige Eis am Abend habe ich mir verdient.


und immer weiter

Veli Losinj

Gipfelkreuz?

Kapelle mit Cache

Ralfs gestriger Radtragweg

und wieder runter