Foren UND die Radiobedienungsanleitung meinen rotes und gelbes Kabel vertauschen…
Sieht aus als ob es ginge, aber ich krieg die nicht auseinander und trau mich nicht mehr Gewalt anzuwenden.
Mal jemanden fragen…..
Mail an Stephan geschickt :)
Stephan hat mich gerade angerufen – wir treffen uns am IKEA-Parkplatz und ich solls Radio ausbauen, ein Kumpel würde sich das anschauen und entsprechend ändern.
Kurz nach 19:00 treffen wir uns und ich habe das Radio schon kompett ausgebaut, tja von mal zu mal werde ich schneller.
Er kuckt sich das Radio an und wir schließen erstmal meins in seinem Bus an - okay - immer noch gleicher Fehler. Sobald Zündung aus, vergißt er alle Einstellungen.
Es ist heiß und die Klimaanlage im Bus heizt - schnell ein Softeis bei IKEA geholt und weitertüfteln. Wir halten abwechselnd Eistüten und Radios.
Bedienungsanleitung habe ich auch dabei, er meint auch nur Kabel umstecken und zum lösen soll ich ein Zängelchen nehmen. Leider hat keiner von uns so was im Auto. Aber Problem erkannt – mit diesem Hinweis trau ich mich doch an die Kabel.
Stephan fährt weiter zu einem Bekannten der seiner heizenden Klimaanlage wieder das kühlen beibringen soll.
Ich fahre nach Hause und ändere die Kabels mit meinem Victorinox, wieder das Einbauspiel mit den vielen Kabels und dann TEST – super funzt. Selbst wenn Zündung aus, merkt er sich den Sender und alle anderen Einstellungen - GEHT DOCH
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Mittwoch, 19. Juni 2013
Samstag, 15. Juni 2013
Karin und das Autoradio
Bei der Sommerparty wurde mir ein Wunsch erfüllt und zwar ein Autoradio für meinen Audi, weil Kassetten habe ich nicht mehr. Eigentlich sollte so ein Radioeinbau nicht soooo schwierig sein. Wäre da nicht das Original-Audi-Radio verbaut, das breiter ist als normal, und man Spezialschlüssel zum ausbauen braucht.
Heute zog ich luftig angezogen los um mal beim Audi-Händler sich dumm zu stellen. Hingefahren, am Samstag hat natürlich die Werkstatt zu, aber ein Verkäufer sitzt am Schreibtisch, gleich mal freundlich erzählen das ich ein Radio geschenkt bekommen habe, aber das Original nicht rausbekomme, ob es da denn einen Trick gäbe???
Er kommt zum Auto mit, kuckt sich das an, dann meint er das ist ziemlich alt und er geht mal kucken. Nach 10 Minuten kommt er grinsend zurück, diese Schlüssel gibt’s nicht mehr, er hat sogar den Meister angerufen um zu fragen wo die sind. 2 Griffe und das Original ist draußen und zupft an den Kabel rum. Er meint dann wenn ich das neue Radio dabei hätte, würde er mirs einbauen.
Ich strahle ihn an und deute nach hinten. :-))))
Das Angebot war toll allerdings brauche ich erst einen Adapter für die Antenne, das war beim Radio nicht dabei. Der nette Verkäufer zeigt mir wie es funktioniert und wir schieben prophylaktisch das alte wieder rein, aber so das es nicht arretiert. Service top, Kosten ein Lächeln und meine Zeit und für ihn wars am Samstag nicht so langweilig
Aber jetzt weiß ich wie das gehen soll, fix beim Media Markt vorbei und habe wieder Glück. Meinen Spruch aufgesagt, altes Auto – neues Radio geschenkt bekommen, ich brauch einen Antennenadapter. Ein Griff vom Verkäufer und ich habe das gewünschte in der Hand. Dann fragt er nach dem Auto und meint könnte sein das ich einen anderen brauche, mit Phantomspeisung. Der ist aber dann gleich 4x so teuer, allerdings meint er ich solls erst mit dem einfachen versuchen, so auspacken damit ich falls es nicht funzt zurückgeben kann – ansonsten brauche ich den teuren.
So ich sollte nun alles haben und in Ralfs Hof beginne ich mit der Bastelarbeit. So schwierig ist das nicht.
- Antennenadapter ins Radio – check
- Stecker vom alten Radio lösen – check
- Stecker an neues Radio – check
- Kabel hinten durchzählen - check
- Bluetoothadapter mit USB-Kabel verbinden – check
- Dumm kucken das Aux und zweites USB-Kabel hinten sind und nach vorne müssen – check
- Stelle für Mikrophone mit Ralf erörtern – check
- Kabel Mikro versuchen von optimaler Stelle durch den Fussraum in den Radioschacht zu fummeln – check (sch.... Frickelei)
- Mikrophon anschließen – check
- Restliche Kabel in Schacht stopfen, dabei USB und Aux raushängen lassen – check (okay ungefähr 10 Versuche bis alles verstaut war und die Kabel so einigermassen passend neben dem Radio rauskuckten)
- Anleitung lesen und alles was zu drücken, einzustellen ist ausprobieren.
- Natürlich als erstes Farben einstellen -bunt halt - check
- Dann Radiosender - check
- Dann Telefone pairen - check Super – ich bin megastolz auf mich
Samstag, 8. Juni 2013
Sommerparty
Danke an euch alle.
Mittags steht alles bereit, Tische, Bänke, Stühle und zwei Sessel stehen im Garten, die Getränke im Schatten und alles andere kühl im Keller. Die Sonne brennt nämlich wie bestellt.
Als die ersten Gäste eintrudeln heize ich den Grill an und mein neues Spielzeug - ein Grillkamin - ist eine tolle Erfindung und funktioniert super.
Mit den Gästen kommen auch die Salate und das Büffet füllt sich. Hungrig wird hier keiner gehen müssen, das ist aber bei mir noch nie der Fall gewesen. Das selbstgemachte Ciabatta kommt super an, genauso wie die Dips. Und da ich den Bayern auch etwas aus meiner fränkischen Heimat präsentieren will, gibts natürlich Nämbercher Brodwürschd, die gut ankommen.
Ralf entführt mir alle Gäste für ein Weilchen und ich darf garnicht wissen warum....
Irgendwann wird mir des Rätsels Lösung präsentiert, Fotos der Gäste, ein schlaues Büchlein und ein Autoradio, das mir überreicht wird mit der Info - den Einbau darfst selbst machen... mal sehen.
Hier noch ein paar Fotos von dem Abend.
Herzlichen Dank noch an Iris für dieses Foto :)
Samstag, 11. Mai 2013
Ich hab ein knallrotes Gummiboot/Motorrad....
Aufstehen - rauskucken und am liebsten liegenbleiben. Slowenien verabschiedet uns wie es uns willkommen geheißen hat - NASS.
Erstmal zusammenpacken, im Kutschenraum trocken beladen, Regenkombi gleich anziehen und dann fahren wir zum Markt um ein Frühstück zu fangen. Cappuccino und Kremschnitte, Zucker zum auf Touren zu kommen.
Über Landstrasse fahren wir zum Loiblpass und bei Regen geht es nach Klagenfurt. Dort wird getankt und ein neues Picherl geholt, bei dem Wetter nehmen wir die Autobahn.Wir haben Glück, es schneit nicht, selbst am höchsten Punkt der Tauerautobahn auf 1344m. Gut das wir nicht über den Katschberg und Obertauern fahren. Erst wollten für einen Kaffeestop von der Autobahn runter, aber in Anbetracht des Wetters genehmigen wir uns die Autobahnraststätte.
Einmal Gulaschsuppe und einen Kakao, knappe 10 Euro, aber dafür etwas aufgewärmt.
Salzburg und dann über Landstrasse quer über Land bis Berglern
Schön wars - Kilometer bei dieser Tour = keine Ahnung :)
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| Sava-Balkan 2013 |
Freitag, 10. Mai 2013
Ein kleines Land mit kleinen Strassen
Bei dieser Reise haben wir schon die Hauptstädte von Kroatien, Serbien und Montenegro bereist. Da bietet es sich an noch die slowenische zu besuchen. Aber von Anfang an, ein entspanntes Frühstück im Privatbereich des Gastgebers, und ich bekomme auch eine warme Dusche. Aufpacken und los, erst wieder noch mal nach Rastoke, ich habe gestern einen Earthcache dort entdeckt und brauche noch Beweisfotos. Dann folgen wir der Korana, über eine kleine weiße Strasse. Hier begegnen uns wieder zerbombte und verlassene Häuser. Die Strecke ist allerdings ein Traum. Da fällt mir etwas ein, Ralf hat extra den Fernauslöser für die Kamera mitgenommen damit wir ein gemeinsames Fahrbild haben. Also suchen wir uns einen schönen Streckenabschnitt und er baut sein Stativ auf.
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| Fotosession |
Dann wird getestet, irgendwie funktioniert das nicht, der Fernauslöser löst erst auf 50 cm aus, so hat Ralf sich das nicht vorgestellt. Er probiert ein wenig herum und dann mache ich halt ein paar Bilder von ihm, wieder kein gemeinsames Bild aus unserem Urlaub.
Wir schlängeln uns über kleine Strassen bis zur kroatisch/slowenischen Grenze und ich frage ob Ralf lieber schnelle größere oder kleine Strassen fahren will. „Es ist ein kleines Land mit kleinen Strassen“ na dann fahren wir weiter auf den weißen bis Crnomelj. Die Sonne scheint, und wir kommen an einen schönen Fluss, einen kleinen Abstecher gefällig? Wir versuchen unser Glück, der Hauptweg ist versperrt, und wir
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| Garmin-Strasse |
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| Schlängelstrasse |
Innen ist sozusagen ein Kutschenraum von dort zum ersten Stock über Stein- und weiter über Holztreppen. Die River Rooms haben eine kleine Rezeption, und topmodern ausgestattete Zimmer. Top. Ein begehbare Dusche schön, und dann machen wir uns auf das Städtchen zu erkunden. Erst ein Espresso und dann geht es mit der Drahtseilbahn zur Burg, sich eine Übersicht verschaffen.
Nun wieder zu fuss runter und die empfohlenen Restaurants begutachten. Auf dem Weg zur Seilbahn sind wir auch am Markt vorbeigekommen, eins gemerkt für morgen zum frühstücken. Hier gibt es eine regelrechte Restaurantstrasse und am Fluß entlang Cafes, Bars und sonstiges. Die Stadt ist voller Leben.
Am Schluss landen wir wieder am Markt und gönnen uns gute Hausmannskost in der Gostilna Sokol. Ich gönne mir einen Mix Grill, heute muss es Fleisch sein :) und vertilge tatsächlich alles. Dann schlendern wir fotografierender Weise am Ufer der Ljubljanica und gönnen uns in einer Kneipe einen Palatschinken mit selbstkreierter Füllung: Mohn und Zitrone/Zucker.
Ljubljana
Donnerstag, 9. Mai 2013
Im Land von Winnetou und Old Shatterhand
Zeit lassen.
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| da wurde gefrühstückt |
Dafür machen wir einen kurzen Stop an der Maslenica-Brücke mit einem der letzten Blicke über die extrem blaue Adria.
Über ein paar Serpentinen schwingen wir uns über die Bergkette und sind dann im Landesinneren. Tolle Landschaft – und wir sind Richtung Plitwitzer Seen unterwegs. Ralf hat heute Lust auf Erdbeeren, die letzten 2 Tage haben sie ihn jeden Morgen am Markt angelacht.
Hier im Landesinneren sind sie weder im Supermarkt noch auf einem normalen Markt zu bekommen. Tja hätte er seinem Gelusterer vorher nachgegeben.Mittag machen wir in Gospic, in einer typischen Dorfgaststätte. Am Nachbartisch sitzen Bauarbeiter und vertilgen gute Hausmannskost. Da bekomme ich auch Lust auf ein einfaches Schnitzel oder Kartoffelpü.
Nun sind bereits die „plitvitske jezero“ ausgeschrieben und wir folgen doch mal der Touri-Route. Es gibt zwei Eingänge zum Park, der erste von Süden her kommend wirkt schon überlaufen und der Parkplatz ist ähnlich gesichert wie bei der Pont du Gard in Frankreich. So fahren wir zum zweiten und es sieht ein bisschen leerer aus. Täuscht – hier parken nämlich die Reisebusse.
Wir stellen unsere Qe frech zu einer BMW-Herde und Ralf geht sich mal erkundigen. Diese Entscheidung darf er fällen, da ich die Seen ja schon kenne. Während ich auf ihn am Parkplatz warte spricht mich ein Bamberger Pärchen an, das Fürther Kennzeichen hat mich verraten. Sie erklären mir das es 2 Tage ohne Unterlass hier geschüttet hat und er Campingplatz regelrecht wegschwimmt. Außerdem sollen wir unbedingt die Seen besichtigen. Ralf ist zurück, wäre nicht abgeneigt, aber selbst für die kleine Runde braucht man ca. 4 Stunden und das ist in Motorradklamotten nicht wirklich lustig. Soweit ich mich erinnere ist das viel laufen treppauf, treppab. Wir vertagen dies auf das nächste Mal.

Nächsten Stop machen wir im Hotel Winnetou auf einen Cappuccino. Die Verfilmungen der Karl-May-Romane haben hier einiges für den Tourismus getan.
Jetzt sind es nur noch knappe 30 km bis Slunj. Erst suchen wir unsere Pansion. Nettes Häuschen bissl versteckt, mit einem super gepflegten Garten (ich glaub unserer wird nie so aussehen). Das Zimmer ist top und der Vermieter hat aufgrund der letzten kalten Nächte uns noch eine Decke extra mit reingelegt.
Ich lasse Ralf den Vortritt beim Duschen, dafür klimpere ich am PC rum und verbinde ihn mit dem Internet. Die Idee war gut, der Boiler hat noch nicht aufgeheizt – das Wasser ist kalt. Ich verschiebe meine Dusche auf morgen früh. So erfrischt machen wir uns mit einem Motorrad nach Rastoke. Hier fand auch ein Teil der Dreharbeiten zu den Winnetou-Filmen statt. Zwei Restaurants gibt es direkt am Fuss gelegen, allerdings sind sie uns zu touristisch und zu wenig einheimisch.
Erst wollen wir noch eine Runde drehen, sehr schön hier, ein teil der Strassen entpuppt sich als Schotterwege. Allerdings ist die bosnische Grenze nicht weit, also Augen auf das man nicht ungewollt zum Grenzgänger wird. Nachdem wir nicht wissen wo wir landen werden drehen wir um und versuchen unser Glück Richtung Kroatien.
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| Kuckucks lauschen |
Nachdem man hier sonst nichts gross machen kann, fahren wir wieder zurück und werden auch prompt vom Hausherren zu einem Weinschoppen eingeladen. Während er und seine Frau im Garten werkeln, genießen wir den Wein und die schöne Aussicht. Beobachten die 3 Hausmietzen, schreiben ein bisschen Reisebericht und lauschen dem Kuckuck.
Mittwoch, 8. Mai 2013
Das gute liegt so nah..
Manchmal ist es schön zwei Tage hintereinander im gleichen Bett wach zu werden. Die Sonne scheint ein bisschen und wir gehen zum Markt um in einen Cafe erstmal zu frühstücken. Der Besitzer meint das es heute keine Sonne geben wird, schon wieder kein Strand. So groß ist Zadar auch nicht, dann wieder aufs Zimmer und eine grobe Planung und wir entscheiden uns es mit dem Baden zu versuchen und fahren auf die Halbinsel Pag.
Kaum auf Pag werden die Strassen leer, schroffe Hügel, einige Schafe, Salinen, ein bisschen Mondlandschaft. Wir fahren bis zum Ort Pag und gönnen uns ein Päuschen im Cafe. Ich zücke meine Karte, es gibt hier noch andere Strassen als die eine durchgehende Hauptstrasse. Im Navi nicht, also lotse ich Ralf quer über die Insel. Normal eingezeichnete Strassen sind Schotterwege, und viele Ortsverbindungsstrassen die nicht mal in der Karte sind. Traumhaft. Ralf hat richtig Spaß.
Nachdem die Sonne doch rauskommt, suchen wir uns ein Plätzchen am Wasser. Sogar ein Stückchen Sandstrand haben wir entdeckt.
Ich stürze mich mutig in die Fluten, der Wind draußen ist kälter als das Wasser. Mit einem Buch genieße ich mein Sonnenbad, bis auf einmal ein Sprinter anrollt und Vogelkundler ins Freie lässt.
Ein Kapellchen das mir schon am Hinweg auffiel, will ich fotografieren und erkläre das Ralf, er dreht auch prompt um. Schon stürmt eine geschäftstüchtige baka (Großmutter) auf uns zu und schleppt uns in ihr Lädelchen wo sie selbstgemachten Pagski Sir verkauft und uns probieren lässt. Ist schon lecker, wir kratzen die letzen Kuna zusammen und erwerben 1 kg ganz jungen Käse und 1,5 kg älteren Käse. Während Ralf den Käse einpackt fotografiere ich noch das Kapellchen. Erinnert stark an einen Western, wenn die Glöcklein das letzte Stündlein des Bösewichts ankündigen.
Kaum auf Pag werden die Strassen leer, schroffe Hügel, einige Schafe, Salinen, ein bisschen Mondlandschaft. Wir fahren bis zum Ort Pag und gönnen uns ein Päuschen im Cafe. Ich zücke meine Karte, es gibt hier noch andere Strassen als die eine durchgehende Hauptstrasse. Im Navi nicht, also lotse ich Ralf quer über die Insel. Normal eingezeichnete Strassen sind Schotterwege, und viele Ortsverbindungsstrassen die nicht mal in der Karte sind. Traumhaft. Ralf hat richtig Spaß.
Nachdem die Sonne doch rauskommt, suchen wir uns ein Plätzchen am Wasser. Sogar ein Stückchen Sandstrand haben wir entdeckt.
Ich stürze mich mutig in die Fluten, der Wind draußen ist kälter als das Wasser. Mit einem Buch genieße ich mein Sonnenbad, bis auf einmal ein Sprinter anrollt und Vogelkundler ins Freie lässt.
Aber die stören nicht, nach einer Viertelstunde sind sie außer sichtweite. Schööööööön.
Die Wolken die schon den ganzen Tag am Festland hingen beschließen sich aufs Meer hinauszuwagen. Wir brechen den Ausflug ab und machen uns über Schotterwege auf den Weg zurück.
Ein Kapellchen das mir schon am Hinweg auffiel, will ich fotografieren und erkläre das Ralf, er dreht auch prompt um. Schon stürmt eine geschäftstüchtige baka (Großmutter) auf uns zu und schleppt uns in ihr Lädelchen wo sie selbstgemachten Pagski Sir verkauft und uns probieren lässt. Ist schon lecker, wir kratzen die letzen Kuna zusammen und erwerben 1 kg ganz jungen Käse und 1,5 kg älteren Käse. Während Ralf den Käse einpackt fotografiere ich noch das Kapellchen. Erinnert stark an einen Western, wenn die Glöcklein das letzte Stündlein des Bösewichts ankündigen.
In Zadar lassen wir dann den Tag gemütlich ausklingen, der gestrige Sonnenuntergang läßt sich nicht toppen, dafür hebe ich dort noch einen kleinen Geocache an der Meeresorgel. :)
Pag
Dienstag, 7. Mai 2013
The most beautiful sunset....
Okay – der Regen ist erstmals weg – die Motorräder stehen noch vorm Haus. Alles gut. Gefrühstückt wird Ralf möchte mir noch einen Strandtag schenken, also suchen wir ein Hotel raus, 800 m zum Strand in Pakostane. In Trogir trinken wir einen Cafe und beäugen misstrauisch die sich auftürmenden Wolken. Also wieder ist die Jadran Magistrale unser Begleiter. Das Navi meint wir sind da – und prompt vorbeigefahren. Okay wie beschrieben Restaurant mit dabei. Nur liegt das Etablissement direkt an der Hauptstrasse – das wäre kein Problem, aber die 800 m zum Strand, aber ehr Höhenmeter, wir schauen uns das Zimmer an, 3 Stock Meerblick wie versprochen. Dann schauen wir uns gegenseitig tief in die Augen und beschließen – es ist zwar günstig aber bleiben möchten wir nicht. im Cafe um die Ecke, Ralf bestellt Cappucino und ich besorge beim Bäcker Gebäck. Wir sind direkt an einem kleinen Stadtteilmarkt. Schön – solche Ecken findet man nicht im Reiseführer.
Also weiter, in Biograd na more suchen wir eine Slasticarna – aber nur Cafes und entschließen uns noch weiterzufahren. Kurz getankt und gekuckt, es sind nur noch 30 km bis Zadar – versuchen wir dort unser Glück, das Wetter macht nicht den Eindruck das heute ein Strandtag wäre. In Zadar lotse ich Ralf erstmal auf einen Parkplatz, und dann rein in die Stadt. Das Wetter wird gerade schlechter und wir entscheiden uns zu kucken ob wir eine Bleibe finden. Ab in die Touristinfo – die Dame versteht ihr Geschäft ohne Computer weiß sie gleich eine Bleibe und ruft dort an. Slavica die Besitzerin holt uns dort ab und meint wir sollen es uns anschauen. Zentraler geht kaum, ein älteres Wohnhaus – oberster Stock ohne Lift, ich zähle Stufen – so um die 100 und wir sind über den Dächern von Zadar mit einer Dachterasse.
Schnell in die Augen geschaut und entschlossen – hier bleiben wir trotz Stufen. Wir dürfen im Innenhof parken, und laden ab und tragen uns Gepäck nach oben. Glücklicherweise haben ich vor paar Tagen optimiert und muss nur eine Tasche raufbringen. Während wir es uns gemütlich machen geht ein Schauer nieder – perfektes Timing. Frisch geduscht machen wir uns auf die Stadt zu erkunden, das empfohlene Cafe mit Kremschnitte ist auch bald gefunden und wir wärmen uns beim Cappucino und einem Schnittchen auf. Igendwann wird der Regen weniger und wir schauen uns um.
Etwas spazieren gehen sich die Meeresorgel ansehen und die Stadt erkunden. Ein Werbeplakat mit Alfred Hitchcocks Konterfei mit folgendem Ausspruch "The sunset of Zadar is the world’s most beautiful and incomparably better than in Key West, Florida." macht uns neugierig das wir uns selbst überzeugen wollen.
Vor Sonnenuntergang stehen schon etliche Personen am Ende dieser Halbinsel und warten auf den großen Augenblick. Ganz ehrlich dieser Sonnenuntergang hat wirklich was, wir haben etliche Bilder geschossen, mit manchen sind wir zufrieden. Ralf hat sich königlich amüsiert das meine kleine Digicam einen „Sonnenuntergangsmodus“ hat – ich nehme gern die kleinen Helferlein in Anspruch und das Ergebnis gibt mir recht.
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| The most beautiful sunset in the world. |
Montag, 6. Mai 2013
Gefühlt am weitesten weg von zuhause.... und wohnen wie die Einheimischen
Gesternabend haben wir noch diskutiert ob wir Nacht- oder Morgensbilder von Dubrovnik machen, Nacht war die bessere Idee. Heute morgen ist diesig. Erstmal geht es wieder raus und nach Herzegowina. Der Grenzübergang ist klein und es scheint das hier mehr Leute umkehren als das sie ins Land reinkommen. Zumindest von den Kroaten vor uns, Deutsche – alle Papiere dabei und schon sind wir durch. Ralf würde endlich gern einen Frühstückskaffee haben, sieht hier schlecht aus. Auf der
Strecke zwischen Trebinje und Ljubinje gibt es zwar einige Ortsschilder, aber die Orte verstecken sich abseits in den Bergen. Irgendwann entdecken wir doch ein Restoran, und werden sehr freundlich begrüßt und erfahren das es auf diesen 60 Kilometern gerade 500 Einwohner gibt. Einer erzählt das bei ihm im Dorf 28 Leute wohnen, überlegt kurz und korrigiert auf 26.
Duschen, frisch machen und ab in die Stadt. Es herrscht Festtagsstimmung, morgen findet ein Fest zu Ehren des Stadtheiligen Sveti Duje statt. Die Promenade ist mit Marktständen besiedelt, am Obstmarkt sind mittelalterliche Stände und ich ziehe Ralf zu meinem Lieblingsplatz – das Cafe Luxor direkt vor der Kathedrale, und weil wir schon gelernt haben das gerade Ostern ist findet auch gerade die Ostermesse statt. Zwei Espresso kosten hier 24 kuna, das ist für diesen Platz voll in Ordnung, Ralf ist positiv überrascht.
Strecke zwischen Trebinje und Ljubinje gibt es zwar einige Ortsschilder, aber die Orte verstecken sich abseits in den Bergen. Irgendwann entdecken wir doch ein Restoran, und werden sehr freundlich begrüßt und erfahren das es auf diesen 60 Kilometern gerade 500 Einwohner gibt. Einer erzählt das bei ihm im Dorf 28 Leute wohnen, überlegt kurz und korrigiert auf 26.
Hier präsentiere ich Ralf meine Überraschung, er wollte nach Mostar, aber weil er meinte das es zuviel Zeit kostet wurde das verworfen. Von dort wo wir gerade sind, wäre Mostar gerade mal ein Umweg von 40 Kilometern und schon ist Ralf überzeugt und wir fahren Richtung Mostar. Leider türmen sich immer mehr Regenwolken auf. Vor Mostar flüchten wir in eine Tankstelle, tanken und überlegen ob wir die Regensachen anziehen. Es hört schon wieder auf, wir riskieren es.
In Mostar angekommen finde ich im Navi unter den POI den Stari most, die alte Brücke – da wollen wir auch hin. Mr. Garmin ist überzeugt das man dort drüberfahren kann – ich nicht. Schon vor dem Krieg war das Fussgängerzone und ich möchte auch nicht über die Brücke fahren so wie ich sie in Erinnerung habe. Wir folgen doch lieber den Schildern, für 10 Konvertible Mark parken wir am Anfang der Laufzone. Viel los und und der Himmel noch grau – die Brücke ist nicht zu verfehlen. Nachdem sie 1993 im Bosnienkrieg zerstört und 2004 wieder aufgebaut wurde ist sie seit 2005 Unesco Weltkulturerbe. Ich vergleiche meine Erinnerungen von damals mit dem heutigen Ergebnis und bin zufrieden, nur die Stufen waren viel ausgetretener, aber das kommt daher das ich nun auf neuen
wandle. Leider hat es immer weiter zugezogen, kaum aus Mostar raus entern wir eine Tankstelle, und ziehen gleich die Regensachen an. Gute Idee – es beginnt nämlich auch kurz darauf zu gießen. Jetzt geht es wieder nach Kroatien, und dann nach Split, gestern abend haben wir nämlich noch ein Zimmer gebucht, diesmal nicht direkt Innenstadt, wohnen wie bei Einheimischen. Wir kommen dort an, kein Schild – niemand da – Ralf ist etwas angefressen. Ich geh rein und frag mich durch, nette Nachbarn erklären mir die Dame hat noch ein Appartment und ich werde dorthin geleitet, leider auch keiner da. Dann hat man die glorreiche Idee im Cafe um die Ecke nachzuschauen, und tatsächlich da sitzt unsere Vermieterin. Sie hat uns eine Mail und SMS geschrieben, aber unterwegs schauen wir da natürlich nicht drauf. Aber wir haben die gefunden, wohnen wie bei den Einheimischen im Plattenbau. Ein winziges Bad, eine Küche und zwei Betten – das reicht. Erinnert mich an die Wohnung meiner Babicka in Tschechien.
wandle. Leider hat es immer weiter zugezogen, kaum aus Mostar raus entern wir eine Tankstelle, und ziehen gleich die Regensachen an. Gute Idee – es beginnt nämlich auch kurz darauf zu gießen. Jetzt geht es wieder nach Kroatien, und dann nach Split, gestern abend haben wir nämlich noch ein Zimmer gebucht, diesmal nicht direkt Innenstadt, wohnen wie bei Einheimischen. Wir kommen dort an, kein Schild – niemand da – Ralf ist etwas angefressen. Ich geh rein und frag mich durch, nette Nachbarn erklären mir die Dame hat noch ein Appartment und ich werde dorthin geleitet, leider auch keiner da. Dann hat man die glorreiche Idee im Cafe um die Ecke nachzuschauen, und tatsächlich da sitzt unsere Vermieterin. Sie hat uns eine Mail und SMS geschrieben, aber unterwegs schauen wir da natürlich nicht drauf. Aber wir haben die gefunden, wohnen wie bei den Einheimischen im Plattenbau. Ein winziges Bad, eine Küche und zwei Betten – das reicht. Erinnert mich an die Wohnung meiner Babicka in Tschechien.
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| wohnen wie die Einheimischen |
Der Abend ist toll, wir versuchen unser Glück abseits der Ameisenstrassen um etwas zum Essen zu fangen, aber da ist wirklich nix. Bis auf einem Künstler mit einem der ältestens Häuschen in Split. Küche, Bad und Wohn-/Schlafzimmer – alle nur von aussen betretbar, Wände knapp einen Meter dick und laut der Stadt darf er auch nicht „aushöhlen“ um etwas mehr Raum innen zu gewinnen.
Ralf fängt sich einen Sis Kebap auf die Hand, jetzt bekomme ich auch Hunger. Ich nehme die nächste Imbissbude wo sich die Leute drängeln und bis auf die Strasse stehen, ich hoffe der Grund ist das leckere Essen. Frische Cevapi im Fladenbrot mit Zwiebeln und Ajvar – super lecker J.
Dann fallen schon die ersten Tropfen – die Menschen flüchten und wir ebenso Richtung unseres Plattenbaus.
Einigermassen trocken erreichen wir das Zimmerchen und legen uns ab, es donnert und blitzt und schüttet in Strömen. Irgendwann tut´s einen Schlag – der Blitz ist direkt vor dem Haus eingeschlagen, selbst die Fenster zittern von der Druckwelle, ich husche zum Fenster und lehne mich entspannt zurück als ich die Motorräder sehe. Irgendwie hatte ich die Vision von brennenden Motorrädern. Beruhigt krieche ich wieder ins Bett.
Split
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