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Freitag, 1. April 2016

Way to Akolele


Ich bin immer noch in der falschen Zeitzone, ich schlafe so um 2h morgens ein und bin um 7h morgens wach, zumindest ein bisschen Schlaf. Mal sehen wann ich es schaffe vor Mitternacht zu schlafen. Heute geht es an den Bondi Beach. Mich irritiert das Abbiegen beim Linksverkehr, aber ich versuche mich zumindest als Beifahrer daran zu gewöhnen, in ein paar Tagen bin ich alleine im Verkehr unterwegs.
Bondi Beach - einfach toll. Es ist wahnsinnig viel los, Surfer im Wasser, hunderte Leute am Strand und natürlich ich auch. Das Wasser ist angenehm warm und als mich eine Welle erwischt bin ich auch total nass, dann kann ich auch richtig planschen. Juhuu - Urlaub - Sonne - Meer - einfach voll toll.

Leider müssen wir dann los, es sind noch einige Kilometer zu meiner neuen Basis. Wir fahren durch Eukalyptuswälder, und ich lerne es wird verdammt schnell dunkel. Keine halbe Stunde von Dämmerung bis Zappen duster.

Ich bekomme ein kleines nettes Apartment unter der Terrasse und richte mich häuslich ein. Es gibt ein Gut-Ankommen-Bier und somit ist die Welt für mich in Ordnung.

Donnerstag, 31. März 2016

Ein Tag in Sydney

Den Wecker habe ich mir gestern Nacht auf 8:15 gestellt und wache auch um 8:14 selbst auf.
Frühstück, und dann machen wir Sydney unsicher.
Vorher noch ein kurzer Blick in die Emails - Schreck laß nach, eine Benachrichtigung von mastercard.de das die Karte wegen verdächtiger Aktivitäten gesperrt wurde. Da ich natürlich nicht alle Daten parat habe, schicke ich erstmal Ralf eine Mail und vertage so das Problem auf später.
Mit dem Opal-Ticket das Mike besorgt hat, geht es erst mal kurz shoppen in den Paddy Market, T-Shirts und einen Sonnenhut für mich. Irgendwie hat Mama andauernd erzählt es ist Herbst und kalt hier. Deswegen habe ich beim Abflug in mein Handgepäck noch 2 Pullover reingesteckt. Wir haben 28 Grad - also packe ich die Pullis erst Mal weg, Rock, T-Shirt und Laufschuhe. Dann geht es weiter zum Darling Harbour ein wunderschöner Ort, und wir können mit dem Opal-Ticket auch Fähre fahren. Diese Karte wird aufgeladen und mehr als 15 Dollar kann man pro Tag nicht verfahren, teurer wird es also nicht mehr.

Die Sonne brennt und ich kann gleich meine Neuanschaffung testen, einen Canvas foldable hat. Es geht unter der Harbourbridge durch und an der Sydney Opera vorbei und wir legen am Circular Quay an. Eine Häppchen bei der Oper essen und einfach die Sonne genießen. Einmal um die Oper herum mit Blick auf die Freilichtbühne. Nun geht es erst mal wieder zurück zum Häuschen. Ich bin etwas unruhig zwecks der Info das die Karte gesperrt wurde. Im Shopping Center logge ich mich kurz ins Wifi ein und kontaktiere Ralf, er meint ich soll mal bissl mit der Karte shoppen, mach ich doch glatt - funktioniert. Dann war es wohl eine Phishing Mail - das schau ich mir genauer an wenn wir wieder in Redfern sind. Kurze Pause und frisch machen dann geht es noch zum Abendessen zu den Rocks. Die Opal Karte verwirrt uns weil sie weiterhin abbucht, es sollte doch nach 15 AUD Schluss sein, aber ein klärendes Gespräch mit der Service Line bringt Licht in dieses suspekte Angelegenheit, wir haben vergessen das wir gestern die Karte schon benutzt haben. Somit alles in Ordnung und wir setzen unseren Ausflug fort. Etwas Spazierengehen am Sydney Harbour, dann durch den Nurse Walk und zur Pizzeria Zia Pina. Michael macht Spaß und fragt ob ich Crocodile Pizza will - Crocodile? Warum nicht? So bestellen wir uns eine Croc-Pizza und eine Flasche Wein und lassen es uns gut gehen. Dann zurück, morgen geht es nach Akolele.

Dienstag, 29. März 2016

Long way down

Heute hat der Wecker um 7 Uhr geklingelt, wach werden, frühstücken und dann brachte mich Ralf zum Flughafen. Fix eingecheckt, die knapp 2 kg mehr haben nicht gestört. Mein Australienvisum ist hinterlegt, alles gut.

Bye bye Germany

Kurz nach 12h ist der Abflug. Helm, Motorradjacke, Tasche alles Handgepäck. Das meiste kann man ja wegpacken. Im Flieger die Motoradstiefel aus und knappe 6 Stunden Filme kucken, dösen und Wein trinken.

Abu Dhabi Airport 20:30 Ortszeit - um 22:00 soll es weitergehen.
Stiefel und Jacke an, trotz Klima ist mir kuschlig warm in der Klamotterie, und von einem zum anderen Terminalende, grad 1:30 dauert mein Zwischenstopp hier. Es ist draußen alles finster. Im DutyFreeShop kaufe ich noch 2 Flaschen Gin - Auftrag aus Australien :) Wird mir aber erst beim einsteigen ausgehändigt. Dafür darf ich beim Securitycheck davor mein ganzes Handgepäck ausbreiten, Flüssigkeiten finden die aber trotzdem nicht.

Jetzt beginnt der lange Weg, knappe 14h Flugstunden. Ich habe Glück, der Platz in der Mitte bleibt frei und so habe ich es doch etwas bequemer. Die Filmauswahl ist ganz in Ordnung, ich baue mir eine Playlist zusammen und schaue einfach was dann kommt. Ein Abendessen, und dann fallen mir nach dem zweiten Film die Augen zu, was auch in Ordnung ist, Film 3 und 4 verpenne ich fast komplett, ich werde gerade zum Snack wach, ein Tütchen Popcorn. Dann schaue ich noch weiter und erlaube mir kurz die Jalousien hochzuschieben, verdammt grell hell da draußen. Wieder zu, aber Australien ist schon in Sicht und es sind jetzt noch 3 Stunden über den roten Kontinent bis ich in Sydney bin.

Vor der Landung dürfen wir noch eine Karte ausfüllen, mitnehmen. Der Landeanflug ist toll vor allem wenn man auf die Außenkamera umschaltet. Die Sonne geht gerade unter. Obwohl wir super fix draußen sind und mein Koffer auf dem Gepäckband schon auf mich wartet ist es schon dunkel als ich rauskomme. Mama und Michael sehe ich schon von weitem und freu mich sehr. Dann alles zum Auto, der Koffer passt gerade so rein und wir fahren in das über Airbnb gemietet Häuschen, super schön, so ein Häuschen würde mir auch gefallen.

Minimalisch frisch machen, etwas Essen gehen und einen Spaziergang, ich habe lang genug gesessen. Zum Abschluss testen wir ob die Gin-Ernte erfolgreich war. Lecker.
Ralf bekommt noch eine Whats App das ich gut angekommen und abgeholt wurde und schreibt mir dann das er in einer halben Stunde Feierabend macht, so telefonieren wir noch zwischen 2:30 und 3:00 morgens. Schön, irgendwann danach schlafe ich auch ein.

Samstag, 26. März 2016

Going Down Under

Juhu - der Koffer ist zu.
Mist - zu schwer.

Und was nun? Optimieren ist angesagt, nach mehrmaligen ausmisten bin ich nur noch 1,5 kg über dem Freigepäck. Das riskiere ich. Mein ganzes Technikgeschlamp kommt halt ins Handgepäck. Man glaubt es kaum wie schwer Kabel, Festplatten, Kamera, Tablet sein können. Handgepäck hat jetzt freundliche 9 kg, dazu kommt noch der Motorradhelm. Die Motorradjacke und Stiefel zieh ich an.

Die Thrombosespritze liegt in Küche und wartet darauf das ich sie mir 2 Stunden vor Abflug verabreiche.

Klar - natürlich habe ich auch einiges noch in Fürth vergessen, aber dann muss es halt ohne gehen.

Heute mit Mama telefoniert, Wetter paßt, sie leiht mir auch Klamotten aus, allerdings soll ich eigene Schuhe und Hisen mitbringen, bei den zwei Sachen kann sie mir nicht aushelfen.


Samstag, 30. Januar 2016

60 Jahre Elefantentreffen - 29.-31.01.2016

Seit Montag habe ich die Webcam vom Elefantentreffen im Visier. Montag lag noch Schnee, aber es wird jeden Tag wärmer und am Wochenende ist Regen angesagt. Heute bestätigt ein Blick auf die Webcam meine Befürchtungen, das weiss ist großteils einem braun gewichen. Aber es ist Freitag - die Sonne lacht und optimistisch hoffe ich auf gutes Wetter.
Feierabend, schnell noch tanken und dann geht es auf der A3 Richtung bayrischer Wald. Hinter Regensburg sehe ich die ersten Motorradfahrer Richtung Solla pilgern.
Die Ferienwohnung ist fix gefunden, ich bekomme den Schüssel und bringe meine Sachen nach oben. Nun warte ich auf meine Mitfahrgelegenheit :) zum Treffen.
Burkhard und Stefan tauchen Schlag sechs Uhr auf. Schnell in die Motorradsachen schlüpfen und dann werde ich nach Solla chauffiert. In der Orga anmelden, Dienst zugeteilt, heute 20 - 23 Uhr Patrouille am Gelände und morgen 17 - 20 Uhr in Solla die Zufahrt bewachen.
Wie schon befürchtet, der Schnee ist weg und es ist alles schlammig. Wir schaffen es in den Kessel ohne auszurutschen, da meldet sich Ralf. Er und Hartmuth sind mittlerweile auch auf dem Gelände, wir wollen uns am Eingang treffen. Wir gönnen uns noch etwas zu beissen und beginnen dann mit unserem Dienst.
Umso dunkler, umso schwieriger sind zugeschlammte Löcher vom normalen Weg zu unterscheiden. Der Schlamm versucht auch in solchen Löchern mir meine Schuhe auszuziehen, aber ich habe gut geschnürt so gibt es keine Verluste zu melden. Der Rauch der Holzfeuer brennt mittlerweile in den Augen und ich bin froh als die Schicht zuende ist.
In unserem Quartier in Schönberg gönnen wir uns noch ein Feierabendbier und lassen den Abend ausklingen.

Samstag
Ich fahre mit Ralf zum Bäcker zum Brötchen holen. Ein ausgiebiges Frühstück und dann wieder nach Solla.
Die Sonne lacht während wir übers Gelände streifen. Viele nette Leute, spannende Vehikel und einfach nur schön. Zufällig treffe ich noch Freunde vom 100.000 km Treffen, diese sind aber schon im Aufbruch und fahren heute schon heim.
Um 17h fahren wir zur Kreuzung nach Solla, hier gibt es ein bisschen Kino. Eine russische Bikertruppe wartet bei uns auf ihren Bus und die Freunde in grün zeigen Präsenz und kontrollieren Auto- und Motorradfahrer. Nach einer Weile ist Schluss, wir flachsen rum das sie wahrscheinlich ihre Quote erfüllt haben.
Kurz nach 20h fahren wir zum Gelände zurück, und es fängt gerade das regnen an. Schnell was Essen, in der Orga die Sachen abgeben und der abendliche Spaziergang fällt aus und wir fahren gleich zurück nach Schönberg. Auf dem Rückweg gießt es schon aus Kübeln und stürmt. Wir sind froh das wir ein festes Dach über dem Kopf haben. So lassen wir den Abend noch bei ein/zwei Bierchen ausklingen.

Sonntag
Ein gemütliches Frühstück und dann hüllen sich die Männer in ihre Klamotten und ich steige entspannt in mein Auti. Bis zur Autobahn escortiere ich sie noch bei Nässe und Schneefall und freue mich das ich nicht im Seitenwagen sitze.
Auf der Autobahn sehe ich etliche die wieder heimwärts unterwegs sind.


Ferienwohnung


Impressionen des 60sten Elefantentreffens


Bye bye bis zum nächsten Mal


Heimfahrt