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Montag, 2. August 2021

Venedig - Murano - Venedig

Ich kann mich an dieser Stadt irgendwie nicht sattsehen, oder sollte ich besser sagen treiben lassen und verlaufen? Ich habe eine sehr gute Orientierung aber in Venedig schaffe ich es doch öfter als es mir lieb ist mich zu verlaufen. Zumindest weiß ich meist ungefähr in welchen Stadtteil ich mich befinde. 

Heute ging es nach einen guten Frühstück gleich zur Tram, dann durch das jüdische Ghetto zu einer Kaffeerösterei, war okay muß aber nicht wieder. Zu "hipsterlike" für uns. 

Weiter nach Murano und mit dem Traghetto die Insel umrunden bis zum Leuchtturm, bummeln, shoppen, shoppen, shoppen. Glücklicherweise nehmen meine Glasmitbringselänhänger wenig Platz weg.

Durch die Stadt streifen und schauen das wir pünklich zu unserer Besichtung bei Peggy Guggenheim sind und dann weitertreiben. 

Am Rückweg zur Tram kehren wir noch auf ein Glas im Al Nono Ristoro ein und lernen einen echten (gebürtigen) Venezianer kennen und unterhalten uns sehr gut mit ihm. Einfach toll solche zufälligen Begegnungen. 

Mehr Text gibt es nicht, ich lasse nur die Bilder wirken.

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Sonntag, 1. August 2021

Locationwechsel vom Gardasee nach Venedig

Es hat ordentlich in der Nacht abgehaust, das Wetter ist solala, aber laut Wetterbericht hängt es am Gardasee fest. Somit sollten wir in Venedig gutes Wetter haben.

Frühstücken, einladen und los. Zwischen Arco un der Autobahn erwischt uns nochmal schwerer Regen, aber kaum sind wir auf der Autobahn Richtung Venedig ist schon alles vorbei.

In Mestre habe ich das Hotel delle Rosa gebucht. Es ist günstig, es gibt Parkplätze wo auch mein Auto reinkommt und liegt nicht weit von einer Tramstation direkt nach Venedig.

Aber zuerst fahren wir zum Bahnhof nach Mestre, während ich am Busbahnhof warte, organisiert Ralf die 2-Tages-Tickets für Venedig. Somit können wir die Vaporettos und die Tram rund um die Uhr nutzen. 

Einchecken am Hotel funktioniert ohne Probleme. Wir haben Glück, wir sind so früh dran das wir uns noch einen Parkplatz aussuchen können. Das Zimmer ist klein aber niedlich und das Bad putzig und neu. Es gibt sogar einen Aufzug. Frischmachen und schon sind wir unterwegs Richtung Tram. 

Das hat beim letzen Venedig-Besuch schon fantastisch funktioniert und jetzt ebenso. Die Tram fährt bis Mitternacht ich glaube im 15 Minuten Takt dann alle 30 Minuten. 

Kaum in Venedig geht es auf das erste Schiff und wir fahren über den Canale Grand in Richtung des Guggenheim Museums. Hier will ich mal rein weil Peggy Guggenheim eine super spannende Persönlichkeit war und die Kollektion in ihrem ehemaligen Wohnhaus ist. Schade direkt vorort keine Tickets zu bekommen, nur online. Also kucken wann wieder was frei wäre. Morgen geht noch - wir nehmen den letztmöglichen. Die Empfehlungen die ich rausgesucht habe, haben großteils wegen corona geschlossen, ob diese kleinen Lokale wieder öffnen weiß keiner. 

Ansonsten einfach bummeln und die Stadt genießen. Die Touristenströme waren vertretbar.

Abendessen gab es in einem lustig versteckten Lokal - Osteria Casa dea Corte, sehr lecker - für Ralf hätte es ein bisschen weniger Fisch sein können. 

Der Abend beschert Ralf noch fantastisches Fotolicht das wir länger beim Stimmung einfangen hängen bleiben.



















Samstag, 31. Juli 2021

Ein Tag im Tremosin


Der heutige Plan ist einfach. Dach runter und im Tremosin die Kurven genießen. Ich habe Spaß beim fahren, Ralf hat die Drohne eingepackt und wünscht sich einen schönen Stop mit Aussicht und genügend Platz zum parken (damit wir nicht im Weg rumstehen) und dann mal ein paar Aufnahmen über den Gardasee.

Ich bemühe mich seinen Wünschen gerecht zu werden, klappt aber leider nicht. Die Straßen sind hier schmal und die Kurven eng, kennen wir vom Motorradfahren. Egal wo ich anhalte, stehe ich mit meinem Nobelhobel im Weg. Zu lang, zu breit. Ein alter Panda (tolle Kiste) hätte bessere Chancen einen Parkplatz zu finden. Egal ich genieße das Fahren und das tolle Wetter. In einer Applauskurve nahe Gargano, kurz bevor wir das Tremosin verlassen gönnen wir uns einen Caffe und hier habe ich auch einen Parkplatz, nur Ralf will nicht mehr. 

Nach diesem Ausflug geht es zurück über die Occidentale wieder nach Limone, kurz schwimmen und dann ein Spaziergang in die Stadt. Ein bisschen bummeln und dann wieder zurück. Am Abend beginnt es zu donnern und zu regnen und unser Zimmer am Pool hat ein Blechdach, ich glaube selbst im Zelt macht Regen nicht soviel Krach wie hier.