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Freitag, 26. Dezember 2014

Budapest Broadway und Operahaz

Ralf möchte zum Mai Manó House of Photography am Budapester Broadway, aber leider zu, dafür kommen wir am Operaház vorbei.  Weihnachtszeit, natürlich wird der Nussknacker und La Boheme gespielt. Während ich draußen nach einem Geocache suche, fotografiert Ralf die Eingangshalle.
Oper heut abend? Wollen wir es versuchen? Ich würde die Idee toll finden. Fragen kostet nichts, kann ja sein das komplett ausverkauft ist.
Hmm - 3 Rang gibt es noch Karten, 700 Forint pro Ticket - grob gerechnet 2,50 Eur - machen.
Somit ist der heutige Abend schon mal verplant.
Ich bin auf der Suche nach Geocaches und Ralf nach Fotomotiven. Aufwärmen tun wir uns im Café Gerbeaud. Die Preise sind hier ziemlich happig, aber ich schwelge in Erinnerungen als ich vor über 20 Jahren mit meiner Mama hier war.
Vor der Oper gehen wir noch in die Menza zum essen, wieder ein Tipp aus Spotted by Locals. Vor hier ist es nur noch ein Katzensprung zur Oper.
Über den Seiteneingang geht es 3 Stockwerke nach oben, das niedrige Fußvolk soll der Prominenz nicht über den Weg laufen.
La Boheme - Sterben in 3 Akten. Gesungen wird auf italienisch, und es werden Obertitel eingeblendet, auf englisch und ungarisch. Ungarisch läßt sich für uns nirgendwo sprachlich herleiten.
Somit haben wir trotz Weihnachtsflucht einen  klassisches Weihnachtsevent erlebt.





Donnerstag, 25. Dezember 2014

Bummeln, Geocachen und Kaffeekultur

Interessant - Frühstück gibt es im angrenzenden Lokal Castro. Wie Ralf schon bemerkt hat, wir sind im Paprika- und Tomaten-Land. In Deutschland habe ich noch nie so leckere Tomaten bekommen. Erstmal eine solide Grundlage schaffen und dann machen wir uns auf die Stadt zu erobern. 

Erstmal ziehen wir an einem Fahrkartenautomaten eine Travelcard  und ab hier sind wir sozusagen unabhängig und es ist egal ob wir unsere Station verpassen :)

So Metrostation Deák Ferenc tér direkt vor unserer Haustür ist die einzige Haltestelle die alle drei Metrolinien verbindet. Wie praktisch für uns. 
Wir fahren mit der Linie 1 bis zum Széchenyi fürdő. Baden gehen wir heute nicht, aber ein Spaziergang durch den Park verbunden mit ein paar Geocaches sind doch eine gute Idee. Der ersten Cache fange ich am Budapester Zoo. Ein paar finde ich, ein paar nicht, aber für mich war das okay und ganz lustige Verstecke.

Mehr Text gibt es nicht, einfach nur die Bilder auf sich wirken lassen.

földalatti
Budapest Zoo
Széchenyi-gyógyfürdő
Hősök tere
Cafe New York

Szabadság híd
Taska Radio Ezpresso

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Heilig Abend mal woanders

Nachdem wir dieses Jahr nur für uns sind, haben wir uns entschieden Weihnachten in Budapest zu verbringen. Vor einigen Wochen haben wir bereits ein Zimmer im Zentrum gebucht. Gestern bin ich zu Ralf gefahren und heute geht es nach dem Frühstück los.

Die Vignette für Österreich habe ich auch bereits besorgt, so düsen wir durch Österreich und halten erst an der ungarischen Grenze um die ungarische Matrica zu besorgen und gleich ein paar Euro in Forint eintauschen.

Blick aus dem Hotel
Budapest wirkt etwas ausgestorben, die Adresse ist im Navi aber direkt durch die Weihnachtsbuden trauen wir uns doch nicht zu fahren und so kreisen wir mittels Einbahnstraßen unser Hotel zielsicher ein.

Schild gesehen, aber wo ist der Eingang, nach kurzem Suchen den auch gefunden und eingecheckt. Uns wird gleich ein Weihnachtsmenue in einem Restaurant empfohlen das wir jetzt noch ordern können, weil doch heut Weihnachten ist und sonst alles zu hat. Wir glauben das erstmal nicht und sind uns sicher das wir irgendwas zu Essen finden werden. Außerdem hat Ralf für den späten Abend eine Bar ausfindig gemacht die auch am heiligen Abend geöffnet hat.

kürtöskalacs
Aber erstmal Location erkunden. Okay superzentral und direkt vorm Hotel gibt es einen Weihnachtsmarkt. Erstmal einen kürtöskalacs, die Schlange ist lang aber man hat wenigstens etwas zu kucken. Dann folgen wir den Weihnachtshütten, einige sind zu andere offen und so landen wir am Vörösmarty tér vor dem Cafe Gerbeaud. Eine liebe Kindheitserinnerung als ich mit meinen Eltern öfters in Budapest war. Ein Spaziergang an der Donaupromenade und durch Zufall finden wir einen offenen Italiener. Es ist zwar früh aber warum nicht jetzt schon etwas zu Abend essen? Außerdem klingt alles auf der Speisekarte lecker.
Wir werden sehr freundlich empfangen und bekommen noch einen Tisch ohne Zeitlimit, ab 20:00 war das Lokal restlos ausgebucht.
Zum aufwärmen bestellt Ralf eine Minestrone und ich Bruschetta, dann die Pappardelle with wild boar ragú (sehr sehr lecker) und Ralf Strozzapreti with bolognese ragú. Als Nachtisch reicht uns ein richtig guter Espresso. Ich kann die Osteria l´Aranceto nur weiterempfehlen, ist zwar nicht ungarisch, aber sehr lecker.

Erstmal wieder ins Hotel, denn die Bar für den späteren Abend macht erst um 21:00 Uhr auf und wir sind da unser Abendessen um 18:00 Uhr begann doch recht früh dran.

Stadtplan wälzen, die Bar ist nicht weit vom Hotel. Wie es für den typischen Deutschen gehört sind wir kurz nach 21h vor Ort uns es leer, vielleicht nur 2 Tische besetzt. Mal kucken ob es ein einsamer Abend wird. Irgendwann ist die Kneipe rappelvoll. Die Decke ist mit Comics bemalt und die Stimmung ist klasse in der Szoda Bar.  Irgendwann hat sich eine Studentgruppe zu uns dazugesetzt, die lustigerweise in Tübingen studieren und ihr deutsch dann gleich an uns üben. Sehr lustige und bunte Truppe, Argentinien, Singapur, Mexico, China, Philippinen, Syrien. Wir haben richtig viel Spaß, ein Weihnachtsfest mal gaaan anders aber schöön.
Danke Ralf



 


Samstag, 8. November 2014

In Nürnbergs Unterwelt...

Zufällig bin ich letztens über einen Bericht in der Zeitung gestolpert das zum 25jährigen Mauerfall die Altstadtfreunde Nürnberg eine der seltenen Führungen in Nürnbergs Bunkern anbieten.
Mit Ralf haben wir dann auch gleich die Tickets online bestellt und nun paar Wochen später geht es in die Unterwelt.
Wir waren etwas zu früh um zu kucken wo genau der Eingang ist und haben gefragt ob es für unsere Führung noch Karten gibt, ja drei Stück. Kurzer Anruf bei Stephan ob er mitwill, ja wir sollen noch 2 Karten für ihn kaufen.
So treffen wir uns um 18:00 Uhr alle vor der Bunkertür. Ich hätte nicht gedacht das es hier noch so tief runtergeht und was hier alles ist. Allerdings kann ich mir das hier mit den damals geplanten Menschenmassen nicht vorstellen, so dicht auf dicht.
Hier einfach ein paar Fotos von mir - wer bessere sehen will und mehr darüber wissen will den schicke ich auf diese Seite