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Freitag, 3. Januar 2014

Karins persönliche Himmel - Genuss pur - Shoppen - Essen - Trinken

Der vorletzte Tag - Genuss pur. Ein nettes Frühstückchen mit frischen Orangensaft, in der Stadt flanieren und die restlichen Gebäude der Ruta del Modernisme erlaufen.





Auf jeden Fall fühle ich mich wie im Himmel, in meinem Handtaschenladen direkt beim Hotel, erstehe ich noch mehrere Täschchen und nur die Größe meines Trolleys bremst mich aus. :(
Ralf grinst schon frech, aber er läßt sich von mir verführen und ersteht auch noch einen kleinen Eine-Nacht-Trolley. :)

Nachdem ich mittlerweile süchtig nach Pinchos bin, und auch die Unterschiede kennengelernt habe, wünsche ich mir in das Lokal zu gehen wo wir am ersten Abend waren - das Maitea. Ich führe natürlich auch gleich ein neues Täschchen und Mäntelchen aus. Diesmal bekommen wir nach einer kurzen Wartezeit auch ein Tisch und es gibt am Abend auch warme Pinchos. Die werden von Tisch zu Tisch getragen, frisch aus der Küche und man kann sich bedienen. Einfach nur lecker. Diesmal hab ich tatsächlich wieder vergessen die köstlichen Häppchen auf die Speicherkarte zu bannen. Es gibt nur einen leeren Teller mit den Pinchos.
Der Kellner grinst fröhlich ob meiner braven Legekünste mit denen ich ihm das zählen erleichtere. Deswegen bekommen wir aufs Haus noch einen hervorragenden Likör, keine Ahnung was es war - aber total lecker.

Nachdem wir schon seit Tagen festgestellt haben das es hier Gin in Hülle und Fülle gibt, landen wir in einer Gin-Bar und ich kann nur Bauklötze staunen, hinter der Theke stehen in dem Regal 57 Ginsorten - ehrlich - ich hab nachgezählt. Hier wird jeder Gin Tonic zelebriert und man bestellt nicht einfach Gin sondern Hendricks, Duke, Monkey Tonic. Jeder wird mit dem entsprechenden Geschmack versehen damit die Kopfnoten rauskommen. Mein Hendricks Tonic wird mit Rosenblättern und Gurkenscheiben sortiert. Einfach fantastisch - so klingt der letzte Abend traumhaft aus.



Donnerstag, 2. Januar 2014

Sarria - ein Vorort der schneller zu erreichen ist als gedacht

Wo soll es heute hingehen? Ich wühle mich durch die Reiseführer und tippe auf Sarria. Ralf beäugt die Karte und meint - das ist aber weit weg, da brauchen wir sicher eine Stunde hin.
Egal - wir haben doch Zeit. Ich konsultiere die Metro-Karte - vom Placa de Catalunya können wir mit der L6 direkt hin. Mit der waren wir noch garnicht unterwegs - ist auch ehr ein Zug als Metro und wir staunen Bauklötze als wir binnen 10 Minuten unser Ziel erreichen.

Irgendwie sieht das hier ganz anders aus, wir schlendern durch den Markt, gönnen uns ein Cafe mit Croissant und beschließen das wir genügend Ruhe hatten und nun wieder ins Zentrum wollen. Der Bus braucht auch tatsächlich fast eine Stunde wieder zurück in den Trubel.


Wir schlendern die Ruta de Modernista entlang und landen wieder einmal vor der Casa Mila, kurz vor Feierabend, die Schlange ist vertretbar von der Länge. Ein Blick und wir sind uns einig - anstellen. Während wir so in der Schlange stehen erfahren wir auch das man eine Nachtbesichtigung machen kann, aber leider zum mehr als doppelten Preis. Dann lieber doch den Sonnenuntergang :)

Menschenmassen wohin man sieht, vor dem Aufzug eine lange Schlange, das ich mich entschließe die Treppe zu nehmen. Da man nur unten den Innenhof besichtigen kann und das Dach, gibt es keine Möglichkeit von Treppe auf Aufzug zu switchen. Alle Wohnungen sind vermietet, nur Dach, Dachgeschoss und eine Wohnung sind zu besichtigen. Ralf in vollem Einsatz beim Fotografieren, und ich lausche andächtig dem Audioguide. Der Sonnenuntergang fällt leider nicht so strahlend aus wie gehofft, es hat sich inzwischen eingetrübt.
Im Dachgeschoss erfährt man endlich einmal mehr als Bruchstücke über Gaudi, ich bin begeistert, hier hat sich die Caixa Catalunya richtig ins Zeug gelegt. Wer mehr über diesen genialen Menschen erfahren will, ist genau hier richtig. Von seinen frühen Werken, über die Auftragsarbeiten für Guell, Mila und Battlo bis zur Sagrada Familia. Natürlich das meiste über die Casa Mila aber sehr beeindruckend.



Mittwoch, 1. Januar 2014

Gaudi und Vergnügen

Heute geht es zu einem meiner Lieblingsorte in Barcelona, dem Parc Guell. Nachdem das beim letzten mal so gut mit der Metro und der langen Rolltreppe geklappt hat, nehmen wir diesmal auch sozusagen den Hintereingang. Ola – diesmal gibt es schon viel mehr Cafés entlang der Rolltreppe. Am Eingang hängt ein Plan, und dort hängt auch gleich ein Zettel das der Parc für alle kostenlos bleiben soll, da dies die Idee von Antoni Gaudi und seinem Gönner Eusebi Guell war. Wir freuen uns, und diesmal wird der komplette Park besichtigt. Es sind viele Straßenhändler unterwegs die ihre Waren auf Bettlaken ausbreiten und auf einem Pfiff ihrer Freunde schnell zusammenrollen weil die Polizei durch den Park schlendert. Es ist ehr ein Spiel zwischen Polizei und Händlern, sobald die Uniformierten vorbei sind, wird auch gleich wieder alles ausgerollt. Huch – wieso stehen hier soviele Menschen, in so einer Disney-Warteschlange. WTF – die Terrasse und Sitzbänke von Gaudi sind nun kostenpflichtig und man darf nur 30 Minuten an dem traumhaften Ort verharren. Da können wir von Glück sagen das wir das schon kostenlos genossen haben. Ein Blick zum Haupteingang, Menschenmassen - der Eingangsbereich wird auch reglementiert. Ralf hat in "Spotted by Locals" noch einen Tipp in der Nähe. Ein kleiner Weg an der Hinterseite vom Parc Guell namens Carrer de Sant Josep Cottolengo. Dort ist in etlichen Sprachen das Motto von Gaudi "Alles kommt aus dem großen Buch der Natur" im Boden eingelassen.
Von hier fangen wir uns einen Bus und lassen uns zum Meer chauffieren. Es ist ziemlich windig, nix mit in der Sonne liegen, aber trotzdem traumhaft.
Abends sind wir heute nicht ganz so erfolgreich - die interessanten Lokale haben zu und wir landen in einem typischen Touristenlokal.




Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvester am Place de Espana

Heute bummeln wir einfach so durch die Stadt, Abends wollen wir mit Tausenden anderen das Jahr 2014 willkommen heißen. In El Born über die Gin-Auswahl staunen. Dann ins Caixa-Forum – kostenlos aber nichts so interessantes das wir dort mehr Zeit verbringen würden. Aber vom Dach des Caixa-Forum hätte man sicher einen guten Blick auf das Feuerwerk, aber die schließen dann am Abend. Wir schlendern wieder in die Carrer de Blai und versuchen uns etwas zu essen zu fangen. Wir landen im Zodiac, diesmal sind die Pinchos authentisch und selbst gemacht, und weil ich sooo hungrig bin bestelle ich mir noch Falafel, sehr lecker. Mittlerweile ist es 20Uhr und wir fahren am Place Espanya aufs Dach der Arena und können uns nicht vorstellen das in einigen Stunden hier alles dicht sein soll. Die Restaurants am Dach sind fast alle ausgebucht.  Dann habe ich die Idee das es am Hafen vielleicht auch nett wäre, also fahren wir mit der U-Bahn bis Liceu und schlendern die Ramblas entlang Richtung Meer. Ganz viele Touristen, keine Raketen oder dergleichen. Scheint die feiern tatsächlich nur vor der Magica Fontana. Mit den öffentlichen geht’s wieder zum Place Espanya. Okay – die Zufahrt zur Fontäne ist schon gesperrt, wir plazieren uns im dritten Viertel und es ist noch gut Luft. Irgendwann ist die Luft weg, und es kommen immer mehr und der Kreisel ist gesperrt. Dann beginnt eine Lichtshow mit Musik und dann wird angezählt.

Willkommen 2014

Kaum eine halbe Stunde später löst sich alles auf. Alles strömt in die U-Bahn und die Busse. Wir versuchen eine Station weiter zu laufen in der Hoffnung das es weniger voll ist, weit gefehlt, also per pedes zurück zum Hotel. In der Brauerei Moritz stoßen wir auf 2014 mit Bier an, dazu einen Schokokuchen. 2014 beginnt kulinarisch lecker und spannend.