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Samstag, 20. August 2016

Tiflis

Friedensbrücke
Keine 4 h Schlaf und schon wach, es ist richtig heiss, wir haben ausgemacht das Nina uns ein Taxi organisiert das uns um 10h zu Sandro bringt. Nachdem Nina nicht zu sehen ist besorgt uns Dodo ein Taxi. Funktioniert super, erstmal etwas mit Sandro plaudern. Ich will Funikular fahren auf den Mtatsminda, Sandro organisiert uns ein Taxi und wir vereinbaren das wir uns um 18h wieder in der Kantora Bar treffen. Juhu Funikularfahren, ich glaube ich hab schon die meisten in Europa durch. Hier oben hat man einen tollen Blick auf Tiflis. Auf dem Mtatsminda ist ein Vergnügungspark. Ich krieche am Boden auf der Suche nach einem Cache und werde nicht fündig. Dafür gibt es ein Bild von Ralf und mir vor der Wedding Hall, das stellen wir später bei Facebook ein. Ich bin schon auf die Kommentare gespannt.
Jetzt geht es wieder runter und wir bekommen in einem Hotel einen Stadtplan, so fühle ich mich gleich viel wohler und kann mir ein Bild machen. Doris will eine bestimmte Kirche sich anschauen und wir bummeln mal durch die Kneipenstrasse ein paar Fotos von der Friedensbrücke dann zur Antschischati-Basilika und zum Marionettenmuseum. Am Freiheitsplatz entdecken wir eine richtige Touristinfo und holen noch eine Tiflis und Georgienkarte.
Bei Sandro angekommen noch eine kurze Besprechung, irgendwie ist das uns allen vorbeigegangen das wir heut abend gleich weiterziehen. Also auf die Gespanne und los zu Dodo. Taschen umpacken für die Gespanntage, Rest hier einlagern und dann mit den Dnepr zum Treffpunkt zum verladen. Dnepr mit Sandro und Nika in den Lkw und wir in ein Taxi. Es wird langsam dunkel und auf geht die Fahrt nach Zestaponi. Der Taxifahrer spricht englisch und so können wir viel fragen und erfahren einiges über das Land und die Leute.

In Zestaponi angekommen beziehen wir ein 3er Zimmer mit Klimaanlage. Habe ich schon erwähnt das hier heiss ist? Klimaanlage ist toll, so toll das wir frieren und vergessen diese auszuschalten.


Freitag, 19. August 2016

Wieder Richtung Georgien

Letztes Jahr hat es uns so gut gefallen, dass wir dieses Jahr Georgien weitererkunden. Allerdings diesmal die Luxusvariante, wir fliegen hin und machen eine Tour mit Sandros Gespannen. Unsere Freundin Doris Wiedemann ist auch mit dabei.

Nachdem Ralf und ich unser Gepäck aufgeteilt haben, gönne ich mir heute noch ein ausgiebiges Bad und eine Haarkur. Es wird sich herausstellen das die Idee gut war.
Doris trudelt auch ein und wir müssen noch eine kleine Umparkaktion starten, aber alles kein Problem. Wir werden abgeholt und zum Flughafen gebracht. Gepäck aufgegeben, dadurch das wir diesmal mit den leichten Ortliebtaschen reisen habe selbst ich
noch Luft für eventuelle Einkäufe für den Rückweg. Auf den letzten Drücker habe ich noch eine Fleecejacke mitgenommen, könnte ja kalt werden. Allerdings liegt Tiflis bereits seit einigen Tagen bei über 30 Grad. Mal sehen. Reiseführer schmökern und Abflug nach Tblisi.


Ich schaffe es ein bisschen zu dösen aber der Flug ist ja auch nicht so lange. Wir kommen ziemlich pünktlich an, nur dauert es bis unser Gepäck kommt. Sandro wartet schon und dann geht es mit seinem Wolga nach Tiflis. Der Plan wurde etwas geändert da es in der gebuchten Unterkunft kein Wasser mehr gibt, und keiner weiß wann wieder, werden wir umquartiert. Es geht in Dodos Hostel. Wir bekommen ein ganzes Zimmer für uns allein, aber ziemlich heiß. Es ist fast 5 Uhr morgens als wir ins Bett kommen. Wir vereinbaren das wir um 10 mit einem Taxi zu Sandro kommen.

Sonntag, 3. Juli 2016

und wieder zurück, dank eines gelben Engels

Das Frühstück bei Monika ist reichlich, eigentlich könnte man den ganzen Tag hier verbringen und futtern. Aber unsere 24 Stunden in Italien nähren sich dem Ende. Da in Italien die großen Supermercatos auch meist am Sonntag geöffnet haben, statten wir diesen noch einen kurzen Besuch ab und decken uns mit italienischen Köstlichkeiten ein. 

Es geht wieder über die Autobahn und den Brenner nach Österreich und da das Wetter toll ist und Stau auf der Autobahn Richtung München entschließen wir uns über die Landstraße heimzudüsen. 

Natürlich gibt es in Italien noch einen Mittagsstop da ich heute abend nicht mehr kochen will.

Ich genieße es mal mein Cabrio auf der Landstrasse artgerecht zu bewegen, und dann passiert es. Das Cabrio ist etwas breiter als mein A4, und ich nehme eine Rechtskurve zu eng und auf einmal ändert sich das Fahrverhalten schlagartig. Mist, 100 m weiter ist eine freie Fläche wo ich hinrolle und wir begutachten den Schaden. Ich habe mir wohl an einer Kante den Reifen aufgeschlitzt. 

Hmm - Reserve-/Notrad hat mein Cabrio auch nicht. In der Reserveradmulde ist die Batterie und das Pannenspray nützt vielleicht bei einem Loch, aber nicht bei einem 15 cm langen Riss an der Flanke. Ralf zückt das Telefon und ordert die gelben Engel. Er überzeugt ihn auch noch das er uns nicht zur nächsten Werkstatt schleppt sondern bis nach Hause da ja dort ein zweiter Satz Räder liegt. 

So kommen wir später an als geplant und Ralf wechselt noch meine Räder damit das Cabrio nicht so platt dasteht. 

Trotzdem war es ein geiler Ausflug 

The Kookaburra has landed

 

Samstag, 2. Juli 2016

Spontanausflug mit dem Cabrio nach Italien

Mein Traumauto
Letzte Woche habe ich mein Traumauto gekauft und zugelassen. Jetzt will ich auch einen Ausflug damit machen. Wohin kann man damit am besten? Italien - ist immer eine Reise wert. Das Ziel? Verona und in die Arena gehen. Ralf erzählt mir schon seit einigen Jahren wie toll das ist, aber geschafft haben wir es noch nie.

Ich übernehme die Planung. Ein kleines Frühstück und ein Espresso und es geht los über den Brenner nach Italien. Natürlich ist der erste Halt in Italien an der Autobahnrastsstätte für ein kleines Frühstückchen. Cappucchino und Cornetto con crema. 

Zufahrt Agriturismo Altobello
Bei der Auswahl der Unterkunft habe ich mich von der Adresse irritieren lassen, auch wenn der Ort Verona ist - kann das ziemlich weit weg vom Zentrum sein. Die Straße ist ziemlich schmal, ich fange schon das zweifeln an, das das Navi uns richtig führt. Ein Parkplatz, ein Pferdestall und ein weißes Tor hinter dem es noch weiter geht. Irgendwie sah das im Internet anders aus. 

Wir klingeln am Tor und erklären unser Begehr der Sprechanlage und das Tor öffnet sich. Wir rollen noch einen knappen Kilometer weiter und dann stehen wir vor dem Agriturismo Altobello. 


Ein Traum - am gefühlten Ende der Welt. Zimmer ist sehr schön und Monika spricht perfektes deutsch. Von ihr bekommen wir auch einen fantastischen Tipp wo man am besten in Verona außerhalb der ZTL günstig parken kann. 

Agriturismo Altobello






Nach etwas frischmachen und umziehen fahren wir nach Verona. 

Den empfohlenen Parklplatz im Arsenale finden wir auch fix. Kostet maximal 12 Euro, und wir sind nicht in der ZTL und für uns zum zurückfahren auf der richtigen Seite vom Fluss. 

Einfahrt zum Parkplatz

 Wir bummeln durch Verona, kaufen die Tickets für heute Abend für "La Traviata". Wir sitzen oben auf den Steinen und hier herrscht Volksfeststimmung. Einige haben auch Weinflaschen und Snacks dabei. Einfach nur klasse. 

Leider fängt es zwischendurch an zu regnen. Die Vorstellung wird unterbrochen, der Regen ausgesessen. Die Bühne wieder gewischt und dann geht es weiter. Mit noch 2 weiteren Unterbrechungen verlassen wir die Arena nach Mitternacht, die Vorstellung wurde abgebrochen wegen dem Regen. 

So machen wir uns auf den Weg zurück zu Monika. Am Rückweg öffnet der Himmel seine Schleusen und wir sind froh im Auto zu sitzen. Trotzdem war es toll, und ich hoffe das wir nochmal so einen Ausflug machen. 

Verona

















Sonntag, 3. April 2016

Lakes Entrance und eine K

Heute geht es bald los, wir fahren zu Alan und Liz nach Lakes Entrance wo das Motorrad schon auf mich wartet. Entlang des Princes Highway geht es nach Süden. Wir machen einen kurzen Stopp in Cann River für ein Häppchen und in der Nähe von Nowa Nowa hebe ich noch einen Geocache in einer Muntionsbox. Hier setze ich einen Travelbug aus und nehme einen neuen mit. Den werde ich mit nach Europa nehmen.
In Lakes Entrance werden wir herzlich willkommen geheißen, und ich schleiche gleich um die BMW rum. Das Langstreckenfahrzeug, bin mir sicher das damit zurechtkommen werde. Abends geht es zum Thai, jeder bestellt etwas anderes, und alle bedienen sich bei allen. Sehr sehr lecker
Es geht diesmal früh ins Bett, Mama und Michael übernachten im Gästezimmer und ich bekomme das Sofa in der Küche. Eigentlich bequem, nur die Kühlschränke sind recht laut. Aber ich bin um 6:30 schon wach und kaum bin ich aufgestanden, kratzt es an der Tür und ich lasse Sam den Hund rein. Ich werde freudig begrüßt, und kurz darauf ist Alan auch schon da. Frühstück mit frischen Eiern von Liz Chucks im Garten. Ich lerne Scrumpets kennen, sehr lecker mit hausgemachter Marmelade.
Alan hilft mir noch den Navihalter anzubauen, dann versuche ich das ABS auszulesen, aber es wird nichts angezeigt. Einfach daran denken das ich kein ABS habe.
K-arin
Ich ziehe meine Motorradsachen an, verstaue meine Sachen in den Koffern und mache mich auf den Weg. Alan meint bis Cann River müßte der Tank noch reichen. Das Wetter ist gut, die BMW fährt brav. Der Vierzylinder hat eine ganz andere Motorcharakteristik als meine Zweizylinder-Q. Aber ich werde mich daran gewöhnen. Es gibt doch nicht soviele Tankstellen hier, man sollte doch die Tankanzeige im Blick behalten. Ich sehe eine Tankstelle aber die Anzeige meint es ist noch genügend Sprit vorhanden. 15 km dannach geht das rote Lämpchen an. Noch 40 km bis Cann River, kein einziger Ort dazwischen, ich hoffe es reicht. Nur Eukalyptenwälder sonst nix. Ich nehme etwas Geschwindigkeit zurück, damit ich nicht in die Verlegenheit komme, die 300 kg Maschine zur nächsten Tankstelle zu schieben. Muss ich aber nicht, und schaffe es bis Cann River bis zur Tankstelle. 19,60 Liter genehmigt sie sich. Die ganze Zeit funktionierte das mit dem Linksfahren, nur bei der Ausfahrt aus der Tankstelle auf die Haupstraße greift jahrelange Automatik ein und ich bin wieder auf der rechten Spur. Aber nachdem mich ein entgegenkommender PKW anblinkt, schalte ich fix wieder auf Links um.
Jetzt geht es auf den Monaro Highway. Viele Schilder ¨Wombats¨ und ¨Kangaroo¨, leider sehe ich viele davon getötet am Straßenrand. Die Strecke ist gut, leider habe ich irgendwann einen ¨Beef Bus¨ vor mir und die ganze Zeit zwei durchgehende Linien. Mit dem Motorrad würde ich es sicher schaffen da vorbeizukommen, aber aufgrund der drastischen Strafen in Australien, traue ich mich nicht und warte darauf das die Linien wieder gestrichelt werden. Schnell vorbei und weiter, nach den Eukalyptuswäldern lande ich auf einer Ebene. Weit und hügelig, mir kommen vier Maseratis entgegen. - macht das Spaß bei maximal 110 km/h? Wenig Verkehr, dann geht es weiter auf den Snowy Mountain Highway. Ein Traum von einer Strecke, Kurve, Kurve und noch eine Kurve. Huch und ein Geocache, den sammle ich schnell auf. Die Gedenkstätte von Freddy Piper, und ein toller Aussichtspunkt. Leider sind jetzt Wolken aufgezogen und es ist etwas diesig. So werden die Fotos dem Platz leider nicht gerecht.
Jetzt geht es links auf den Princes Highway, nur noch 70 km bis Akolele. Das Navi meint rechts - also rechts die Kuppe hoch. Schrecklassnach - da vorne ist eine Sandstrasse. Ich tippe auf die Bremse um auf dem Asphalt zu wenden, Rollsplitt und es kracht und ich liege mit der BMW am Boden. Die Hand schmerzt, Kofferdeckel und Spiegel haben sich vom Motorrad getrennt. Aufstehen - Maschine ausschalten, kucken wie am besten anpacken zum aufstellen. Prompt hält ein 4-Wheel-Drive neben mir. Der Fahrer springt raus und fragt wie es mir geht. Soweit gut, nur Hand schmerzt, aber alle Finger lassen sich bewegen, also nicht gebrochen, maximal geprellt. Er hilft mir den Beemer wieder aufzurichten. Der Kofferdeckel läßt sich wieder auffädeln, den Spiegel in den Koffer. Nochmal bedanken und winken und ich fahre weiter. Sozusagen eingeweiht und den Boden geküsst. Jetzt geht es weiter, die Hand pocht ein bisschen aber die paar Kilometer schaffe ich noch ohne Probleme. Gut das ich die volle Montur anhatte, es hat sich bezahlt gemacht, nur der Handschuh ist angeschrubt, aber nicht durch.
Ankommen, Maschine abstellen, umziehen, kaltes Bier und alles schon halb so schlimm. Mama und Michael trudeln eine Stunde später ab, da ist bei mir der Schock schon weg und kann darüber grinsen.
Ereignisreicher Tag :)

Abendessen mit Liz und Alan
typisch Karin - erstmal hinlegen
die K hat mehr als die Karin abbekommen
perfekt um die Hand zu kühlen